Impulse laufen zusammen

Der stellvertretende Schulleiter Klaus Perk mit den Schülern Lena Menzel, Johanna Lucks, Felix Jaros und Nils Domenz. (Foto: Rüdiger Halupczok)

Gymnasiasten arbeiten mit europäischem Blick

LEHRTE (r/gg). Seitdem das Erasmusprojekt am Gymnasium Lehrte 2016 ins Leben gerufen wurde, hat das Team in Kooperation mit mehreren anderen Schulen in der EU angefangen, die Webseite „Ariadnes Labyrinth“ zu kreieren, das ein Informationsportal ist, welches einerseits die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen und andererseits Orientierung und Impulse für die richtige Ausbildung oder Berufswahl europaweit geben soll. Dieses Projekt, dessen Ziele und Ideen die Projektgruppe bereits deutschen Bundestagsabgeordneten wie auch Europa-Parlamentariern in Brüssel vorgestellt hat, wurde insgesamt sehr gelobt und für sehr förderungswürdig erachtet.
Um das Projekt weiter voran zu bringen, fuhr eine Delegation des Gymnasiums in das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) nach Hannover, um die Website vorzustellen und zu erläutern. In diesem Kontext konkretisierte Lehrer Ralph Grobmann die Hoffnungen und Erwartungen, die mit diesem Treffen verbunden waren, da die dafür notwendige Ressourcen und Aufwendungen nicht allein von den Projektmitgliedern und dem Gymnasium Lehrte getragen oder aufgebracht werden können: Zum einen Hilfen für die Rechtssicherheit der Website zu erhalten und zum anderen Unterstützung bei der Suche nach finanzkräftigen, interessierten Unterstützern zu erhalten, die Website anwendungsfähig online zu stellen. Die Projektgruppe bestand aus den Schülern Felix Jaros, Johanna Lucks, Lara Scholz, Lena Menzel und Nils Domenz, die in Begleitung der betreuenden Lehrer Ralph Grobmann und Markus Bauer, sowie mit Unterstützung durch die Schulleiterin Silke Brandes und den stellvertretenden Schulleiter Klaus Perk angereist waren.
Mitarbeiter des Europäischen Informations-Zentrums Niedersachsen empfingen die Gruppe. Zunächst stellten sich alle in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen vor. Bei dieser wurde noch mal genau erläutert, warum das Gymnasium Lehrte an diesem Erasmus+ Projektes beteiligt ist. Die Schülerin Lena Menzel fasste dies folgendermaßen zusammen. „Wichtige Gründe dafür sind, eine europäische Identität zu schaffen, die Bestand hat und gleichsam ausbaufähig ist, und den europäischen Gedanken auch in schwierigen politischen Zeiten hoch zu halten.“
Danach wurde die Webseite präsentiert und Fragen, die sich spontan ergaben, wurden beantwortet. Als Strategie stand am Ende der Sitzung fest, dass als der nächste Schritt vor allem zunächst das Einbinden wirtschaftlicher Verbände für unser Vorhaben stehen soll (IHK und die Handwerkskammer) und dass zu diesem Zweck demnächst ein „runder Tisch“ vom EIZ organisiert werden soll, an dem dann gemeinsam mögliche Ziele und Vorstellungen abstecken werden. Eine Idee ist, dass zunächst erst einmal die Website für Spanien und Polen online gestellt wird, also jenen Ländern zugänglich gemacht wird, mit denen Hannover (das Kultusministerium) eng kooperiert.