Immer mehr auswärtige Vereine haben Spaß beim Schützenfest in Lehrte . . .

Seit Jahren Stammgast beim Gemeinsamen Frühstück in den Festzelten, für das er - betreut von der Schützenfamilie Rauhut - mit seiner Frau Silke auch in Lehrte übernachtet: Holger Plieth, Vorsitzender des Musikzuges Hankensbüttel. (Foto: Walter Klinger)

. . . aber immer noch marschieren kaum Kernstadt-Vereine mit aus

LEHRTE. Das Lehrter Schützen- und Volksfest wird als das zweitgrößte in der Region bei Gastververeinen von außerhalb immer beliebter. So traten die hannoverschen Partnervereine zum Lehrter Festumzug in fast gleicher Mitgliederstärke wie beim Schützenfest der Landeshauptstadt an. Nur die Beteiligung der nicht Schießsport betreibenden Lehrter Vereine lässt noch zu wünschen übrig . . .
Das Lehrter Schützen- und Volksfest ist so beliebt, weil man hier auich nach dem Umzug im Zelt immer etwas besonderes erleben kann. Gleich mehrfach hatte so Schützenkönig Marc Valentin aus Isenbüttel im Kreis Gifhorn Riesenspaß beim Dirigieren von Musikstücken des Spielmannszuges des Lehrter Schützen-Corps.
Und der Schützenkönig der Lehrter Bürgerschützen, Norbert Westphal, lud die gleich mit König und drei Kettenträgern sowie dem Landesmeister Zimmerstutzen nach Lehrte angereisten Freunde des Vereins "Adlerhorst" Hannover, ebenso wie den Vorstand der Schützengesellschaft Burgdorf, zu seiner Königsfeier ein.
Zahlreich waren auch die übrigen Vereine der Lehrter Kernstadt dabei - aber nur beim Gemeinsamen frühstück in den Festzelten, für das noch kurz vor Beginn zahlreiche Karten nachgelöst wurden.
Im Festumzug waren von 50 (!) durch das Lehrter Schützencollegium eingeladenen Vereinen nur vier dabei: die Freiwillige Feuerwehr (die an der Schießbude beim Fest stets einen eigenen König ermittelt), der den Schützen durch den Schießsport verbundene Kyffhäuserbund, das Jugendrotkreuz (die Bereitschaft sorgte am Verbandsplatz neben dem Vergnügungspark für Sicherheit) und das Karate Dojo Sehnde.
Während in den Ortschaften fast überall sämtliche Vereine ausmarschieren, bleibt in der Kernstadt weiter unverständlich, warum so wenige Vereine die Gelegenheit nutzen, vor großem Publikum im Festumzug für sich Werbung zu machen. Ist das nun mangelnde Bereitschaft oder ein nur ein Kommunikationsproblem?