Hilfe für Weißrussland

Nächste Waren-Sammlung am 26. April

ARPKE (r/gg). Almuth Müller engagiert sich für humanitäre Hilfe in Weißrussland seit Jahren. Nun berichtet sie über ihre jüngste Reise dorthin: Quer durch das ganze Land legten wir 4.000 Kilometer zurück und besuchten acht evangelische Gemeinden und diverse soziale Einrichtungen, die bereits Hilfsgüter erhalten oder den Verein um Hilfe gebeten haben. Wir wollten uns ein Bild davon machen, ob die Hilfe noch nötig ist, wie es den Menschen dort geht und nach welchen Kriterien die Verteilung der Hilfsgüter vorgenommen wird. Polozk war unser erster Stopp. Nach einem Frühstück mit gebratenem Fisch, Pfannkuchen und Bucheckernbrei trafen wir Svetlana, die Gemeindeleiterin. Sie zeigte uns ihr Spendenbuch mit notierten Hilfsgüter, die sie bekommen und an Berechtigte verteilt haben. In Gomel wurden die Spenden zum großen Teil an kinderreiche Familien verteilt - ebenfalls in einer Liste dokumentiert. Die Helfer achteten darauf, dass jedes Kind möglichst gleichviel bekam. Noch lange könnte ich erzählen vom Plumsklo in Glusk mit Teppichboden und Blick auf den Apelbaum voller roter Äpfel. Das wäre Idylle pur, wenn ich nicht wüsste, dass diese Bioäpfel leider nicht verkauft werden können, sondern nur zum eigenen Verzehr sind, denn hier ist Tschernobyl-Gebiet. An allen Orten, die wir besuchten, erbat man weiterhin unsere Hilfe. Darum gibt es wieder eine Sammlung: Annahme von Hilfsgütern, verpüackt in Bananen-Kartons, ist immer freitags von 15 bis 17 Uhr auf dem DIA Gelände, Zum Hämeler Wald 21.