Heiligabend auf dem Schützenplatz

Pastor wartet auf Genehmigung der Region

Ahlten (r/gg). Seit vielen Jahren feiert die Martinskirchengemeinde Ahlten an Heiligabend eine Christvesper im Freien auf dem Hof vom Landhotel Behre. „Angesichts der Covid-19-Krise müssen wir in diesem Jahr aber anders planen“, so Pastor Henning Runne, „weil die Abstands- und Hygieneregeln und die notwendigen Zu- und Abgänge so auf dem nicht umgesetzt werden können. Das bedauern wir natürlich sehr.“
Inzwischen hat sich ein Vorbereitungsteam über Alternativen Gedanken gemacht und schlägt vor, an Heiligabend zwei Christvespern auf dem Schützenplatz anzubieten. Ein Hygienekonzept ist für diesen Ort ausgearbeitet und liegt der Region Hannover vor. Ob eine Genehmigung erteilt wird, ist noch völlig offen. „Wir hoffen natürlich auf diese Genehmigung“, so Runne weiter, „weil wir erst dann in die konkrete Umsetzungsplanung gehen können. Wir freuen uns aber sehr, dass die Verwaltung der Stadt Lehrte bereits eine Nutzungsgenehmigung in Aussicht gestellt und auch die angrenzende TSG Ahlten ihre Unterstützung angeboten hat.“
Die Christvespern sollen um 15 und 16.30 Uhr beginnen und jeweils 30 Minuten dauern. Ein Lageplan mit den Abstandsregelungen lässt bis zu 250 Teilnehmer zu, wobei aber keine Sitzplätze, sondern nur Stehplätze vorgesehen sind. Außerdem soll die Sperrung der Straße Im Kleifeld beantragt werden, um die Zu- und Abgänge gut organisieren zu können.
„Eine Teilnahme an den Christvespern ist allerdings nur mit Einlasskarte möglich“, so macht der Pastor deutlich. „Mir widerstrebt das zwar, weil ich mich frage, wo Jesus wohl geboren wäre, wenn seine Eltern nur mit Einlasskarte in den Stall gekommen wären. Aber in dieser Ausnahmesituation gibt es kaum eine gute Alternative.“ Die Einlasskarten sind ab dem dritten Advent im Kirchenbüro (Dienstag, Mittwoch, Freitag von 10 bis 11.30 Uhr und Donnerstag von 17 bis 18 Uhr) und im Kiosk Franz unentgeltlich zu erhalten. Sie müssen mit Namen, Anschrift und Telefon versehen zu den Christvespern mitgebracht werden. Dabei ist für jede teilnehmende Person (auch für Kinder) eine Karte vorzusehen. Die eingesammelten Karten werden drei Wochen aufbewahrt und dann vernichtet.
Pastor Henning Runne sagt: „Soweit unser Plan, wenn die Region es genehmigt. Da kann ich nur alle, die an den Christvespern teilnehmen möchten, herzlich bitten, sich über die Presse, Aushänge und die Internetseite zu informieren, ob sie so stattfinden können.“