Haufen lösen Ekel aus

Ärger an DB-Baustelle in Alt Ahrbeck

LEHRTE (gg). Gebaut wurde zwischen Burgdorf und Lehrte-Röddensen in den vergangenen Wochen an der Bahnstrecke. Im Auftrag der Deutschen Bahn waren im Bereich der Straße Alt Ahrbeck Mitarbeiter eines Dienstleisters in einer Art und Weise am Werk, die bei Anwohnern für großen Ärger sorgte. „Wer auch immer dafür verantwortlich ist, es ist ein unhaltbarer Zustand“, meldet eine Anwohnerin erbost, denn Müll und sonstige Hinterlassenschaften der dort campierenden Arbeiter seien unübersehbar gewesen. Als besonders ekelhaft stieß auf, dass benutztes Toilettenpapier samt entsprechender Haufen dicht an dicht in den Büschen lag. Kaffeebecher und sonstiger Plastikmüll mischte sich dazwischen. „Ich habe die Arbeiter darauf angesprochen, aber das hätte ich lieber lassen sollen, denn die pöbelten mich auch noch an“, erklärt die Anwohnerin. Eine saubere Umwelt sei ihr wichtig. Auch dem üblichen Aufruf an die Bürger zur allgemeinen Feldmark-Reinigung im Frühjahr folge sie wie selbstverständlich. „Aber bei derlei Dreck ist das Zumutbare überschritten“, sagt die Anwohnerin. „Ist eine Säuberung des Baustellenbereichs seitens der Deutschen Bahn vorgesehen?“, so die Anfrage der Marktspiegel-Redaktion an die DB. Die Antwort der Pressestelle: "Wir danken für den Hinweis. Ein derartiges Verhalten ist natürlich nicht in unserem Sinne. Die bauausführende Firma wird seitens der DB umgehend angewiesen die Hinterlassenschaften zeitnah vollständig zu entfernen."
Skeptisch nimmt dies die Anwohnerin zur Kenntnis. Sie sagt: „Na dann warten wir mal ab.“ Die Baustelle ist inzwischen geräumt, die Arbeiten beendet. Wird der Bereich in der nächsten Zeit nicht gesäubert, werde sie an das Ärgernis erinnern.