Grundplatte für neues Gebäude der Stadtwerke Lehrte ist gegossen

Gut 75 Tonnen Bewehrungsstahl wurden beim Gießen in den Beton der Grundplatte des künftigen Stadtwerke-Gebäudes "eingeflochten". (Foto: SW Lehrte/Rainer Eberth)

Ölverseuchte Erdreich unter ehemaliger Bodenplatte fachgerecht entsorgt

LEHRTE (r/kl). Die Bauarbeiten für das neue Betriebsgebäude der Stadtwerke Lehrte GmbH auf dem Gelände des alten E-Werkes in der Germaniastraße schreiten nach den schwierigen Entsorgungsarbeiten für belastete Böden nun zügig voran.
Bereits jetzt wurde die Grundplatte für das Betriebsgebäude im Kellergeschoss gegossen. Rund 400 Kubikmeter Beton wurden dafür den ganzen Tag über mit einer Betonpumpe in die Baugrube befördert. Zuvor waren von den Bauarbeitern rund 75 Tonnen Bewehrungsstahl verarbeitet (geflochten) worden. Wegen des hohen Grundwassers in diesem Bereich muss für den Keller eine sogenannte wasserdichte „Weiße Wanne“ aus Beton gegossen werden. Nach dem Herstellen der Boden-Grundplatte werden nun die Schalungen zum Gießen der Betonwände im Kellergeschoss montiert. Wenn das Wetter hält, soll bis zum Jahresende das Kellergeschoss mit Deckenplatte fertig montiert sein.
Nach dem Abbruch des alten E-Werkes hinter der stehengebliebenen Fassade wurde in aufwendiger Arbeit das ölverseuchte Erdreich unter der ehemaligen Bodenplatte fachgerecht entsorgt und mit unbelastetem frischen Kies wieder aufgefüllt und verdichtet.
Auf dem so gewonnenen unbelasteten Baugrund wird dann im nächsten Jahr eine Lagerhalle errichtet, die sich hinter der Fassade des alten E-Werkes „versteckt“. Die historische Fassade selbst wird ebenfalls im nächsten Jahr saniert und rekonstruiert.