Grundlage für Kosten neu

Noch kein Beschluss zum Kita-Essensgeld

Lehrte (r/gg). Seit Anfang des Jahres gibt es Bestrebungen der Stadtverwaltung, den Gebührenansatz für die Verpflegung der Kita-Kinder zu erhöhen. Hintergrund war das Bemühen um einen reellen Ansatz, denn bisher wird der personelle Aufwand nicht vollständig mitgerechnet, was zu einer Verzerrung im Haushaltsansatz führt. Nach der Ankündigung der Gebühren-Erhöhung für das Kita-Essen entbrannte unter den Eltern massiver Protest und auch im Rat gab es keine politische Mehrheit für die Veränderung. Bürgermeister Frank Prüße unterbreitete einen Kompromiss, in den Gremien wurde beraten, jetzt gibt es eine weitere Wendung. Die entsprechende Mitteilung aus dem Rathaus dazu: "Nach intensiven Beratungen sowie zwei angepassten Beschlussvorschlägen, die darauf abzielten, möglichst die Zuschüsse aus BUT-Mitteln (Bundesleistungen Bildung und Teilhabe für einkommensschwache Familien) für die Stadt zu heben, zieht die Stadtverwaltung die Beschlussvorlage nunmehr zur Überarbeitung kurzfristig zurück." Inzwischen ergebe sich durch eine detailliertere Kalkulation der Kosten eine geänderte Grundlage. Hierdurch habe sich die der Vorlage zu Grunde liegende Grobkalkulation vom März diesen Jahres überholt. Da eine Umsetzung der Anpassung der Mittagsverpflegung erst zum 1. August möglich sei, könne die neue Kalkulation noch in eine neue Beschlussvorlage einfließen und erneut politisch beraten werden.