Gottesdienst mit Wanderschuh oder Fahrrad

Der Weg der Sommerkirche am 9. August. (Foto: Pastorin Hanna Dallmeier)

Sommerkirche zwischen Arpke und Hämelerwald

Lehrte (r/gg). Die Kirchengemeinden im Lehrter Land feiern im Sommer zusammen Gottesdienst. Sonntags von 10 bis 13 Uhr sind jeweils zwei Kirchen Gastgebende, die den Weg zwischen ihren Kirchen gestalten. Den Weg von Kirche zu Kirche können Teilnehmer gehen oder radeln, auch die Kirchen selbst sind geöffnet. Auf dem Weg sind Stationen zu einer biblischen Geschichte aufgebaut. Der Weg kann in beiden Richtungen begangen werden. Die jeweils erste beziehungsweise letzte Station ist in oder an den beiden Kirchen.
Damit die Teilnehmenden einander auf dem Weg erkennen, werden an jedem Sonntag Armbänder in einer anderen Farbe verteilt. Die biblischen Geschichten sind allesamt „Wegegeschichten“, die am 9. August zwischen Arpke, Kirche zum Heiligen Kreuz, und Hämelerwald, Martin-Luther-Haus, zum Thema „Verloren und gefunden“ erzählt werden.
An mehreren Stationen auf dem Weg werden unterschiedliche Aspekte beleuchtet und bedacht. Dabei gelangen die Teilnehmer auf den Alten Friedhof, das unbekannte Kleinod im Dorf Arpke, ebenso wie an eine Station im Wald mit Erlebnisparcours. Für Getränke und einen Hinweis auf den richtigen Weg ist in der Steinfurtriede in Hämelerwald gesorgt.
Die Route führt auch am Hämelerwald entlang und ist daher besonders gut für Kinder geeignet, da sie nicht so lang ist und hier wenig Verkehr herrscht.
Im Martin-Luther-Haus erklingt Festmusik: Sonaten von Georg Philipp Telemann und Francesco Geminiani mit Sabine Ronge (Barockoboe) und Lieder von John Rutter, Bob Chilcott und Simon Lole mit Daniela Koschinski (Gesang), begleitet von Iris Habersack am Klavier, dazu die Ballade von den Zwei verlornen Söhnen von Eckart zur Nieden.