Gewitter brachte Holzbruch und Wasserschäden

43 Einsätze für die Feuerwehr am Montagabend

LEHRTE (r/gg). Ein Gewitter zog am Montag über Lehrte und die Ortsteile Aligse, Arpke, Sieverhausen und Steinwedel. Dies brachte Starkregen, Hagel und heftige Sturmböen. Für die Feuerwehr Lehrte begann der einsatzreiche Abend um 18.39 Uhr, gerade als das Gewitter seinen Höhepunkt erreichte. Im Krankenhaus hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst, da der Regen in einen Melder eingedrungen war. Sechs Minuten später, um 18.45 Uhr, hatte der Regen eine weitere Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb ausgelöst. Kurze Zeit später begannen die Alarmierungen und Bürger, die um Hilfe suchten, riefen direkt in den Feuerwehrhäusern an. Insgesamt wurden durch die Feuerwehren der Stadt Lehrte 43 Einsätze abgearbeitet. Dabei handelte es sich um vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume, Äste die zu stürzen drohten, lose Teile an Dächern und ausgelöste Brandmeldeanlagen. 26 Einsätze ereigneten sich in der Kernstadt, sechs in Arpke, jeweils drei in Aligse, Sieverhausen und Steinwedel und zwei in Ahlten. Auf der Manskestraße fiel ein großer Baum kurz vor einem Linienbus auf ein Auto. Dieser wurde von der Feuerwehrmännern aus Aligse und Steinwedel mit Motorsägen zerlegt und von der Straße geräumt. Am Herzogweg lief Wasser in mehrere Keller und tiefgelegene Garagen. Sie wurden von den Feuerwehren Lehrte, Röddensen und Kolshorn gelenzt. In Arpke stand das Wasser in einem Keller 20 Zentimeter hoch. Die neun im Einsatz befindlichen Ortsfeuerwehren waren gegen 23 Uhr mit der Abarbeitung der Einsätze fertig - so der Bericht von Stephan Keil von der Freiwilligen Feuerwehr Lehrte.