Gestaltung der Bahnhofstraße erwünscht

Stadtverwaltung bemüht sich um Finanzierung

LEHRTE (r/gg). Unumstritten in Rat und Stadtverwaltung ist die Notwendigkeit, eine Aufwertung für die Bahnhofstraße und das sogenannte Rathaus-Quartier zu erwirken. Um die Kosten dafür nicht nur aus der Stadtkasse bestreiten zu müssen, hat sich die Stadtverwaltung um die Aufnahme im Förderprogramm "Zukunftsräume Niedersachsen" bemüht und nun einen positiven Bescheid des zuständigen Amts für regionale Landesentwicklung Leine-Weser erhalten. Ein städtebaulicher Ideenwettbewerb kann gemeinsam mit dem Kooperationspartner, der "DB Netz AG - Regionalbereich Nord" mit Beteiligung der "DB Immobilien" sowie der "DB Service & Station AG", initiiert werden. Flächenansprüche die Neuordnung des Entwicklungsgebietes sollen thematisiert werden.
In bereits im Vorfeld geführten Gesprächen ist die Stadtverwaltung bei der Bahn auf eine grundsätzliche Zustimmung und Entgegenkommen gestoßen. Als große Herausforderung wird der Umgang mit den vorhandenen betriebsnotwendigen Leitungen der Bahn auf dem Gelände gesehen.
Mit der Aufnahme in das Förderprogramm wurde der Stadtverwaltung die Inanspruchnahme von Experten bei der Entwicklung des Förderantrages bewilligt. Diese werden die Stadt Lehrte bei der Antragsstellung auf Fördermittel unterstützen. Bei dem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Regionale Entwicklung liegt der Fördersatz bei 60 Prozent, in Ausnahmefällen für Kommunen mit geringer Steuereinnahmekraft bei 90 Prozent und liegen je Projekt zwischen 75.000 und 300.000 Euro. Die jeweilige Projektlaufzeit beträgt maximal drei Jahre. Ziele des Programmes sind die Stärkung der Ankerfunktion von niedersächsischen Städten und Gemeinden ab 10.000 Einwohner mit grund- und mittelzentraler Bedeutung für die umgebenden ländlichen Räume, die Vernetzung der Zentren mit der ländlichen Umgebung, die Steigerung der Attraktivität, Lebensqualität sowie Urbanität betroffener Kommunen, das Halten von Einwohnern als auch die Gewinnung von Neubürgern.