Gesprächsforum der SPD „Demografischer Wandel in Lehrte“

Wann? 10.05.2011 19:30 Uhr

Wo? Alte Schlosserei Lehrte, Alte Schlosserei 1, 31275 Lehrte DEauf Karte anzeigen
Lehrte: Alte Schlosserei Lehrte |

SPD will Chancen und Herausforderungen mit Bürgern diskutieren

Zu einem öffentlichen Gesprächsforum „Demografischer Wandel in Lehrte – Chancen und Herausforderungen“ lädt die SPD Lehrte am Dienstag, 10. Mai, ab 19.30 Uhr, in die Städtische Galerie (Alte Schlosserei), Zuckerpassage im Einkaufszentrum „Zuckerfabrik“ Lehrte ein.
Auch Lehrte kann sich dem demografischen Wandel nicht entziehen. Dem Demografie-Bericht der Bertelsmann Stiftung kann man für Lehrte entnehmen, dass die Bevölkerungszahl bis 2025 leicht sinken wird (um die drei Prozent) und dabei der Anteil der Älteren zunehmen wird.
Die demografische Entwicklung betrifft nahezu alle kommunalen Handlungsfelder. Über die sich daraus ergebenden Chancen und Herausforderungen möchte die SPD Lehrte gern mit interessierten BürgerInnen und Bürgern diskutieren.
Ihr Bürgermeisterkandidat Klaus Sidortschuk sowie die KandidatInnen zur Stadtratswahl möchten im Gespräch mit BürgerInnen und Bürgern erfahren, welche Erwartungen und Hinweise diese zur Bewältigung des demografischen Wandels haben.
Zur Einführung in das Thema hat die SPD Lehrte auch einige Thesen zu drei
Schwerpunktgebieten (Junge und Familien, Wohnen im Alter, Örtliche
Gemeinschaft) formuliert:
Junge und Familien: Der Wettbewerb der Regionen und Kommunen um junge Familien wird zunehmen.
Die Bedeutung von Kindertagesbetreuung nimmt stark zu (Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bildungspolitischer Aspekt, integrationspolitischer Aspekt).
Ein breit gefächertes Bildungsangebot (alle Schulformen) ist ein wichtiger Standortfaktor.
Die Zahl der Kinder im Grundschulalter sinkt bis 2025 in Lehrte um 25 Prozent.
Wohnen im Alter: Seniorengerechtes Wohnen gewinnt stark an Bedeutung.
Von den SeniorInnen werden unterschiedliche Wohnformen nachgefragt: Selbständiges Wohnen in altersgerechter Umgebung, Betreutes Wohnen, Mehr-Generationen-Wohnen, Wohnen im Seniorenheim.
Der Wohnungsbau wird weniger durch Ausweisung neuer Baugebiete und mehr durch Modernisierung (energetisch, altersgerecht) oder Erneuerung vorhandener Gebäude gekennzeichnet.
Örtliche Gemeinschaft: Die zunehmende Zahl älterer Menschen führt zu geänderten Anforderungen an die Infrastruktur (Nahversorgung, medizinische Versorgung, Straßen und Wege, Barrierefreiheit, Naherholung, Kultur).
Die Entwicklungen in den Ortschaften und der Kernstadt können sehr unterschiedlich sein (zum Beispiel Nahversorgung, Wohnungsleerstand). Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und stärkere Bürgerbeteiligung gewinnen an Bedeutung.