Ganztagsbetreuung soll kommen

Eltern-Initiativen, wie der Bau des Schulgartens, kommen den Grundschülern in Immensen zugute. (Foto: Hendrik Alberts)

In der Grundschule werden Pläne fortgesetzt

IMMENSEN (r/gg). Die Elterninitiative des Vereins „Gemeinsam für Immensen“ will den Schulvorstand der Grundschule bei der Umstrukturierung zum Ganztagsbetrieb unterstützen, die, mit entsprechendem Antrag seitens der Schulleitung, beim Landeschulamt bearbeitet wird. „Dieser Antrag ermöglicht den Schritt, sich dann als offene Ganztagsgrundschule zum nächsten Schuljahr am Lehrter Nachmittagsmodell, kurz LeNa, zu beteiligen“, erklärt Michael Clement, Mitglied im Schulausschuss und Vorsitzender des Vereines „Gemeinsam für Immensen.
Das Modell wird aktuell bereits an drei Grundschulen in Lehrte umgesetzt. Die bisherigen Erfahrungen an den drei Pilotschulen werden immer wieder gesammelt und mit der Stadtverwaltung evaluiert. Im Nachtragshaushalt der Stadtverwaltung sind bereits mehrere Positionen vorgesehen und in der Schulausschusssitzung vorgestellt worden, die den Start in den offenen Ganztagsbetrieb ermöglichen.
Neben „Investition für Baumaßnahmen und ein Raumprogramm“ werden zum Beispiel weitere Haushaltmittel für einen Mensabetrieb und eine Anschubfinanzierung in Immensen vorgesehen.
„Wir befinden uns mit der Verwaltung aktuell in einem guten Austausch“, erklärt Schulleiterin Birgit Rieger. „Frau Beyer hat an zwei unserer letzten Schulvorstandssitzung teilgenommen und uns zum aktuellen Stand informiert und ein gemeinsam mit uns erarbeitetes Raum- und Bauplanungskonzept erarbeitet, sowie eine Zeitschiene der weiteren Maßnahmen und Schritte abgestimmt.“, so Birgit Rieger weiter.
Der Verein „Gemeinsam für Immensen“ hat 2017 aus der Elterninitiativer heraus einen Arbeitskreis gegründet, der sich nun vor allem damit beschäftigt, Angebote und Ideen dafür zu sammeln, wie das Modell LeNa inhaltlich mit Leben gefüllt werden kann.
Inzwischen konnten erste Angebote für AGs im Nachmittagsbereich gewonnen werden.
„Toll wäre es, wenn es uns gelingen würde dazu Angebote aus dem Dorf heraus zu gewinnen und zu gestalten, so könnten wir unsere Schule im Dorf weiter mit Leben füllen und zum Beispiel mit naturnahen Angeboten verknüpfen“, sagt Jan Lange seitens der AG.
Profitieren könnte man hier vom neu gestalteten Schulgarten, den Eltern einer Schulklasse in Eigeninitiative mit der Grundschule und durch Förderung des schuleigenen Fördervereins umgestaltet und so ein grünes Klassenzimmer geschaffen haben.
Wer sich an dem weiteren Prozess beteiligen möchte, Ideen und Anregungen für AG Angebote hat, der kann sich per E-Mail unter „elternini@gemeinsam-für-immensen.de“ oder über 0179 5300722 telefonisch an uns wenden“, erklärt Hendrik Alberts von der AG.