Früheres Dorfleben im Film

Karl Wiegand (von links, sitzend), Heinz-Hermann Krumrich, Waltraut Engel, Alfred Hartmann, Toni Hornburg; Erhard Niemann (hinten stehend). (Foto: Regional Museum Sehnde)

Heimatgeschichte wird um Namen erweitert

Rethmar (r/gg). Einige der ältesten Dorfbewohner hatte der Vorsitzende des Vereins Regional Museum Sehnde, Erhard Niemann, jetzt zu einer Filmvorführung eingeladen. Gezeigt wurde die Dokumentation "Dorfleben in Rethmar von 1957", Eigentum des Männergesangvereines "Eingkeit Rethmar", mit noch fehlenden Informationen. "Die meisten Leute, die zu sehen sind, kenne ich aus der Kindheit, jedoch die Namen weis ich nicht mehr", erklärt Erhard Niemann. Er hoffte auf entsprechende Hinweise und Ergänzungen der Zuschauer. Der alte Film auf DVD lief über ein Abspielgerät. Filmemacher Joachim Maack hatte seine Kamera mit Ton so eingestellt, dass die im Film zu sehenden Personen von den Anwesenden mit Namen genannt werden konnten. Die fünf geladenen Gäste konnten sich gemeinsam an fast alle Namen erinnern. "Sinn und Zweck dieses Treffens war, dass die Namen der im Film gezeigten Personen nicht in Vergessenheit geraten. Der Film dauert 54. Minuten, und die Rückbesinnung erforderte an hohes Maß an Konzentration, dass als sehr anstrengend empfunden wurde. Die Aufgabe von Herrn Maack wird sein, die Namen der Darsteller in den überarbeiteten Film einzublenden", erklärt Erhard Niemann. Der rege Austausch über die alten Zeiten sei für alle sehr interessant gewesen.