Flammen schlagen aus dem Fenster

Waschküche vollständig ausgebrannt

Ahlten (r/gg). Die Ortsfeuerwehr wurde am Sonntagvormittag gegen 11.30 Uhr zu einem gemeldeten Feuer in einem Hauskeller an der Straße Im Bodendeichsfeld alarmiert. Die Anwohnerin galt zunächst als vermisst. Die gemeldete Lage bestätigte sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte, die bereits nach zwei Minuten vor Ort warne. Glücklicherweise hatten sich die Anwohnerin und zwei weitere Personen bereits selbstständig in das Freie retten können, der vorsichtshalber parallel angeforderte Rettungshubschrauber konnte demnach wieder entlassen werden. Aus dem Bereich des Kellers war eine starke Rauchentwicklung festzustellen, zudem schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern, das Feuer drohte bereits auf weitere Teile des Hauses überzugreifen. Da sich keine Person mehr im Haus befand, wurde sofort mit dem Innenangriff des Feuers unter schwerem Atemschutz begonnen. Ein weiteres Strahlrohrrohr wurde von außen, ebenfalls durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz, zur Fassadenkühlung und Ablöschen einzelner betroffener Bereiche eingesetzt. Durch das Herunterkühlen der Fassade konnte einer schnellen Ausbreitung des Feuers erfolgreich entgegengewirkt werden. Bereits nach zehn Minuten war das Feuer unter Kontrolle, sodass zwei weitere Trupps unter schwerem Atemschutz mit den Nachlöscharbeiten beginnen konnten. Die Waschküche ist vollständig ausgebrannt, der Rauch aus dem Untergeschoss drang in alle Stockwerke. Weitere Gebäudeteile sind so stark verrußt, sodass das Haus zunächst nicht mehr bewohnbar ist.
Es gelang der Feuerwehr die pflegebedürftige Bewohnerin noch während der laufenden Einsatzmaßnahmen in einer Pflegeeinrichtung unterzubringen. Anschließend wurden einzelne vom Feuer betroffen Gegenstände aus dem Keller geholt. Hierbei wurden die betroffen Bereiche mit der Wärmebildkamera kontrolliert, sodass ein weiteres Aufflammen des Feuers sicher ausgeschlossen werden konnte. Der Kellerbereich sowie das Obergeschoss wurden druckbelüftet, vorsorglich wurden Wasser und Strom im Haus abgestellt. Niemand wurde bei dem Einsatz verletzt.
Im Einsatz waren rund 40 Feuerwehrkräfte mit vier Fahrzeugen, sowie ein Rettungswagen, der Rettungshubschrauber und die Polizei - so der Bericht von Feuerwehr-Sprecher Benjamin Rüger.