Ernie Meyer präsentiert einen neuen Live-Reisebericht über Pommern

So bekannte Sehenswürdigkeiten wie das Kurhotel in Leba (Foto) mischt in seinem reisenricht Ernie Meyer mit Besuchen in Dorfschönheiten wie zum Beispiel Klucken. (Foto: Ernst Meyer/privat)
Lehrte: Kurt-Hirschfeld-Forum |

Digitale Bilder- und Film-Schau in Full HD auf Fünf-Meter-Leinwand

LEHRTE (r/kl). Auf den Spuren von Reichskanzler Otto von Bismarck, Altkanzler Helmut Schmidt und Marion Gräfin Dönhoff durch das alte Hinterpommern führt der bekannte Ernie Meyer die BesucherInnen seines neuen, live kommentierten Reiseberichtes am Sonntag, 3. Januar, ab 16.00 Uhr im Kurt-Hirschfeld-Forum Lehrte, Burgdorfer Straße 16, duch Pommern.
Die digitale Bilder- und Film-Schau in Full HD auf einer Fünf-Meter-Leinwand führt durch wunderbare Landschaften und verträumte Dörfer Hinterpommerns. Auf einer nostalgischen Exkursion mit Auto, Pferd, Kutsche und Wanderschuhen kommen die Zuschauer durch bekannte Städte wie Stettin, Kolberg, Schlawe, Stolp, Leba und Rügenwalde.
Aber auch durch unbekannte verträumte Dörfer, wie Külz, Wusterwitz, Krangen, Varzin, Vellin, Beßwitz, Schwolow, Rügenwaldermünde und Klucken. Vorbei an den alten Schlössern und Gütern der Bismarcks, Zitzewitz, Podewills und wie sie alle heißen.
Im Landkreis Rummelsburg fahren wir mit einem Pferdegespann zu dem romantischen Dörfchen Vellin. Dann reiten wir hoch zu Pferde zum Bismarckschloß nach Varzin. Das alte Schloß und die ganze Anlage von Varzin - welches heute sehr schön restauriert ist - war auch einer der wesentlichen Orte auf dem Fluchtweg von Marion Gräfin Dönhoff.
In der Stadt Schlawe – heute Slawno – nehmen nimmt das Publikum teil am 20-jährigen Partnerschaftstreffen mit dem Verein für Städtepartnerschaften e.V. der deutschen Stadt Rinteln. Dann zu Gast bei Detlef Rach - einem echten Stolper Jungchen - er ist Vorsitzender vom Stolper Bund der Bevölkerung Deutscher Abstammung Stolp in Pommern. Wir besuchen auch zwei polnische Familien - die wie viele mittlerweile - ein ganz herzliches Verhältnis zu den früheren deutschen Besitzern ihrer Häuser haben.
Einladend ist es, das Hinterpommersche Land: Herrliche Sandstrände und einzigartige Dünenlandschaften schmücken die Ostseeküste zwischen Stettiner Haff und Danziger Bucht. Weiter geht es durch ausgedehnte Wälder, malerische Flußläufe, liebenswerte Dörfer mit anmutigen Kirchen, Feldern und Auen, kleine Fischerdörfer, traditionsreiche Badeorte und historische Städte. Die Schlösser der Pommerschen Herzöge, alte Gutshäuser und gotische Backsteinkirchen formen das Land zwischen Oder und Weichsel.
Eine Landschaft, in welcher sich nicht nur Otto von Bismarck in Varzin oder ein Max Schmeling mehr als wohl fühlten. Auch Altkanzler Helmut Schmidt gefällt Hinterpommern, er kommt öfter hier her. Der Altkanzler hat in dem kleinen Ort Külz bei Naugard sogar die Eröffnungsrede anläßlich der Einweihungsfeier der Deutsch/Polnischen Begegnungsstätte – die sich in einem wunderbar restaurierten Gutshaus der Familie Bismarck befindet - gehalten.
Beschaulichkeit wohin man blickt. Wasserfälle wären zu laut für diese Landschaft, hohe Berge würden dem weiten Horizont im Wege stehen. Stille gehört so selbstverständlich zu Hinterpommern, daß darüber kein Wort zu verlieren ist. Wenn bei Tagesanbruch die Störche auf dem Scheunendach die Schläfer wachklappern, nun ja, ist es laut, aber es stört nicht.
Auch gibt es kaum einen anderen Landstrich, die so geprägt ist von Alleen. Hundertjährige Eichen, Eschen und Linden begleiten die Straßen tunnelartig von Dorf zu Dorf, durchqueren riesige gelbe Rapsfelder, grüne Getreidefelder und verschwinden hinter sanften Hügeln. Hinterpommern ist daher auch ein wahres Paradies für Reiter und Fahrradfahrer.
Der Eintritt an der Tageskasse kostet zehn Euro. In der Tiefgarage unter dem Kurt-Hirschfeld-Forum (Einfahrt über die Friedrichstraße) ist kostenloses Parken möglich.