Erinnerung an Feuersbrunst

Verein Lebendiges Ahlten lädt ein

AHLTEN (r/gg). In der Reihe „Erzähl doch mal von früher“ des Vereins Lebendiges Ahlten geht es beim nächsten Treffen um den großen Brand, der im Jahr 1822 viele Ahltener Häuser in Schutt und Asche gelegt und das heutige Bild des alten Dorfkerns wesentlich geprägt hat.
Das Iltener Kirchenbuch berichtet hierzu, dass „am 13. Juni gleich nach 10 Uhr abends nach lange angehaltener Dürre bei strengem Nordwinde eine schreckliche Feuersbrunst aus Unvorsichtigkeit… entstand“. Noch heute zeugen viele Hausinschriften davon. Ortschronist Hans-Henning Brandes wird anhand eigens angefertigter Pläne veranschaulichen, wie das Dorf vor und nach dem Brand ausgesehen hat. Architekt Flohr stellt ein Buch über den Lampe-Hof vor, der auch ein Opfer der Flammen wurde. Einer seiner Vorfahren, ebenfalls Architekt, hat nach dem Brand den Aufbau mehrerer Wohnhäuser begleitet.
Die Veranstaltung beginnt am Samstag, 12. Oktober, um 16 Uhr in der Heimatstube „Reihestelle 6“, Wöhlerstraße 1. Eingeladen sind alle an der Dorfgeschichte Interessierte. Der Eintritt ist frei. Kaffee, Tee und Gebäck werden angeboten.