Erhebliche Gefahr beim Löschen

Der ausgebrannte Mercedes nach dem Löschen am Mergelfeld. (Foto: Feuerwehr Lehrte)

Brennender Mercedes mit Gastank

AHLTEN (r/gg). Die Ortsfeuerwehr wurde am Mittwoch um 15.51 Uhr, unterstützt von der Lehrter Feuerwehrzum Mergelfeld alarmiert, weil ein Mercedes-S-Klasse mit Gastank brannte. Fahrzeughalterin und Begleitung hatten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen können und den Notruf gewählt. Einsatzfahrzeuge wurden im Sicherheitsabstand abgestellt. Trotz langer Wegstrecke konnte der Erstangriff schnell durch einen Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz eingeleitet werden. Das mittlerweile in Vollbrand stehende Fahrzeug wurde zunächst mit Wasser benetzt und herunter gekühlt. Die Wurfweite des Strahlrohrs ermöglicht den Einsatzkräften zusätzlich einen ersten Löschangriff aus sicherer Entfernung: Auslösen von Airbags aufgrund thermischer Beaufschlagung, explosionsartiges Bersten von Gasdruckdämpfern, oder Reifen beziehungsweise plötzliches Absacken von Fahrzeugen mit Luftfederung stellen eine nicht unerhebliche Gefahr bdar. Die Aufgabe des zweiten eingesetzten Trupps, ebenfalls unter schwerem Atemschutz, bestand nun darin, das Feuer unter Einsatz von Löschschaum zu ersticken, sodass bereits gegen 16.10 Uhr "Feuer aus" an die Regionsleitstelle gemeldet werden konnte. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurde unter Einsatz der Wärmebildkamera das Fahrzeug auf Glutnester und Temperaturentwicklung kontrolliert und weiter herunter gekühlt, sodass die Einsatzstelle im Anschluss an die Polizei übergeben werden konnte. Aufgrund des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf dort befindliche Industriegebäude unde abgestellte LKW Anhänger im Rahmen einer drohenden Brandausbreitung verhindert werden. Zur Brandursache und Schadenshöhe können keine weiteren Angaben getätigt werden. Im Einsatz waren die freiwillige Feuerwehr Ahlten und Lehrte mit insgesamt drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften, sowie die Polizei - so der Bericht von Feuerwehr-Sprecher Benjamin Rüger.