Ekel erregend und widerlich

Zu viel Hundedreck auf den Grünflächen

Lehrte (gg). „Überall. Auf den Wegen, neben den Wegen und auf den Grünfllächen sowieso“ sei nach der Schneeschmelze der Hundedreck zu sehen, so die Beschreibung einer Anwohnerin. Sei schreibt: „Ich wohne erst seit drei Jahren mit meiner kleinen Tochter in Lehrte - heute muss es mal gesagt werden: Wir sind von der Bachstraße über die Kreuzung zum Mercedes Autohaus spaziert, um dort den Fußgänger- und Radweg zur Grundschule Süd zu nutzen. Es ist ein unhaltbarer Zustand, man müsste eigentlich schweben.“ Ähnlich sei es am alten Feuerwehrplatz, sowie am Kirchplatz Matthäuskirche. Und sogar die kleine Mühlengasse sei vollständig verdreckt und nicht mehr nutzbar. Die Anwohnerin betont, dass Spazierwege und Plätze gerade jetzt im Lockdown dringend benötigt werden. „Aber für Lehrte muss man sich bei einem Spaziergang schämen“, so ihre Beschreibung ihres Ärgers. Auffallend sei zudem, dass es auch Kotbeutel überall rumlägen.
Weitere Anwohner-Nachrichten bestätigen die Lage. Sogar ein Foto von einer überfüllten Hundetoilette an der Gartenkolonie Rosenhain ist an die Marktspiegel-Redaktion gesendet worden.
Auf Nachfragen bei der Stadtverwaltung teilt Fabian Nolting, Fachdienstleiter im Rathaus, mit: „Grundsätzlich findet die Leerung der Kotbeutelbehälter ein Mal wöchentlich statt. Bei den starken Minusgraden war eine Leerung in der letzten Zeit nur bedingt möglich. Die Hundebeutel waren in den Hundetoiletten festgefroren und konnten nicht entnommen werden.“ Nach der Schneeschmelze sei leider sehr viel Müll (auch zahlreicher Hundekot) sichtbar geworden. Fabian Nolting erklärt:
„Der Fachdienst Baubetrieb ist bemüht, mit Hochdruck die Mängel abzuarbeiten. Es kann allerdings auf Grund der großem Mengen nicht zugesagt werden, dass dies kurzfristig erfolgt. Es wird angestrebt, bis zum Wochenende das Gröbste erledigt zu haben.“