"Ein hartes Rennen, wie erwartet"

Justus Nieschlag bei der World Series in Leeds. (Foto: Privat)

Triathlet Justus Nieschlag in Leeds am Start

LEHRTE (r/gg). Bereits vor dem Rennen in Leeds, das für den Lehrter Justus Nieschlag sein erstes Rennen in 2019 in der World Series war und sein erstes über die Olympische Distanz 2019, hatte er Respekt vor der Streckenführung, besonders vor dem Radkurs. Am Pfingstsonntag, um 15.51 Uhr Ortszeit, stand er mit der Startnummer 44 an der Startlinie im Roudhay Park. Im Waterloo Lake wurden 1.500 Meter geschwommen. Nach 17:32 Minuten stieg Justus unter den "Top Ten" aus dem Wasser. Über einen Zubringer ging es dann auf den sieben Mal zu durchfahrenden und 3,7 Kilometer langen City Radkurs. Insgesamt war die Radstrecke 38,62 Kilometer lang. In einer zweiten Wechselzone am Milleniums Square folgte der Wechsel auf die Laufstrecke, die in vier Laufrunden mit je 2,5 Kilometer aufgeteilt wurde.
Im Gespräch mit seinem Manager Rainer Jung schilderte Justus kurz nach dem Rennen seine Eindrücke: „Das Schwimmen war sehr gut. Ich bin gut vom Start weggekommen und in der Spitze mitgeschwommen. Nach einem ebenfalls guten Wechsel hatte sich auf dem Rad relativ schnell eine große Spitzengruppe (29 Athleten) gebildet. Der Stadtkurs war, abgesehen vom Zubringer aus der Wechselzone heraus, sehr technisch und extrem hart. Ich hatte heute nicht die Beine, um mich im vorderen Drittel der Radgruppe aufzuhalten.
Kraft sparen im hinteren Feld der Gruppe war angesagt. Hinten zu fahren bedeutet aber auch immer den Ziehharmonika-Effekt mitgehen zu müssen und sein Tempo nicht selbst bestimmen zu können. Aber meine Beine ließen nichts anderes zu, das hatte ich bereits in den Tagen zuvor gespürt. Das Rennen war hochklassig besetzt und daher kann ich mit meinem 21. Platz doch zufrieden sein. Es ist nicht das Ergebnis was ich mir vorgenommen hatte, aber es auch kein kompletter Ausfall. Es ist gut, dass nun erst einmal wieder ein längerer Trainingsblock kommt. Die letzten Wochen habe ich mich immer von Rennen zu Rennen gehangelt und war zwischendurch auch ein paar Tage krank. Nun ist es wichtig einfach mal wieder ein paar Wochen am Stück kontinuierlich zu trainieren und ich denke dann geht es mir in meinen weiteren Rennen wieder besser.“