Drei-Dörfer-CDU informiert

Nahverkehrsplan auf dem Prüfstand

Arpke-Immensen-Sievershausen (r/gg). Vor der nächsten Aktualisierung des Nahverkehrsplans holt die Regionsverwaltung die Stellungnahmen der Regionskommunen ein. So auch in Lehrte. Mitglieder der Drei-Dörfer-CDU haben darüber beraten. So werde von der Stadtverwaltung eine ganztätige 30-Minuten-Taktung am Bahnhof Immensen-Arpke bei der Regionsverwaltung eingefordert. Gut sei, so die Stellungnahme des CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Marcel Haak, dass damit dem Beschluss aus dem Ortsrat entsprochen werde. „Auch aus Immenser Sicht begrüßen wir dies sehr, denn damit würden wir deutlich flexibler nach Hannover angebunden sein“, so Falk Kothe, Ortsbürgermeister in Immensen. Im Ortsrat Sievershausen war durch die CDU-Vertreterin Tanja Gehrke am Beispiel des „Sprinti“ zwischen Höver und Ahlten angeregt worden, ein derartiges Rufbus-Projekt auch für den Ort Sievershausen zu realisieren. „Ich begrüße daher sehr, dass die Stellungnahme der Stadt Lehrte zum Nahverkehrsplan der Region Hannover ein derartiges On-Demand-Projekt für Sievershausen beinhaltet“, macht Armin Hapke, Ortsbürgermeister in Sievershausen deutlich. Allgemein wird durch die lokale CDU begrüßt, dass der Ausbau barrierefreier Bushaltestellen vorangetrieben werden soll. Der barrierefreie Einstieg für den Bahnhof Immensen-Arpke solle laut Vorlage ebenfalls im „Planungszeitraum umgesetzt werden“. „Dies ist uns viel zu unkonkret“, macht Marcel Haak die Position der Drei-Dörfer-CDU deutlich. Für die Erweiterung am Bahnhof Aligse werde eine konkrete Angabe im Nahverkehrsplan der Region Hannover mit dem vierten Quartal 2021 angegeben. „Auch für den Bahnhof Immensen-Arpke erwarten wir eine konkrete Aussage zum Zeitpunkt des barrierefreien Ausbaus“, so Falk Kothe. Nicht zufrieden ist die Drei-Dörfer-CDU außerdem mit der niedrigen Priorisierung hinsichtlich des Ausbaus der "Park & Ride"- und "Bike & Ride-Anlage" am Bahnhof Immensen-Arpke. „Selbst in den Sommerferien sind die Plätze in Arpke fast vollständig belegt“, führt Marcel Haak aus. Hier bestehe Anpassungsbedarf.