„Die Römer waren quasi vor unserer Haustür“

Vortrag im Anderen Kino über Funde aus Römerzeit in Lehrte

LEHRTE (sv). Sie nannten ihn den „Bellum Immensum“, den „Gewaltigen Krieg“, den die Römer zur Unterwerfung der germanischen Stämme in den Jahren 1 bis 5 n. Chr. gegen die Cherusker und Langobarden führten. Ausgehend vom 2015 entdeckten Römerlager bei Wilkenburg traten auch in Lehrte römische Spuren aus der Zeit kurz nach Christi Geburt zutage.
Was die Römer bei Lehrte hinterlassen haben, erfahren Interessierte in dem Vortrag "Römische Spuren um Lehrte und das Römerlager Wilkenburg", zu dem Hartmut Henning vom Institut MPC Privatunterricht für Samstag, 19. Januar, um 16 Uhr im Andere Kino, Sedanplatz 26A, einlädt. Die promovierte Historikerin Karola Hartmann und der promovierte Chemiker und Numismatiker Robert Lehmann, die die Wilkenburger Ausgrabungen begleiten, zeigen, dass die Römer quasi vor unserer Haustür waren. Die Wissenschaftler zeigen ihre Spuren auf und geben einen Überblick über Funde, Bedeutung und historische Einordnung. Der Eintritt kostet fünf Euro an der Tageskasse.