"Deutlich präsenter geworden"

Sie freuen sich auf die gemeinsame Arbeit im KKJK-Vorstand (von links): Ole Mewes, Nora Schneider, Sarina Schneider (per Zoom), Luis Beimfohr und Carlotta Hamburg. (Foto: Andrea Hesse)
 
Dank für zwei Jahre engagierte Arbeit für die Evangelische Jugend (von links): Anne Basedau, Anna Thumser, Rebecca von Hoffmann, Nora Schneider, Luis Beimfohr, Ole Mewes und Leonie Jannack. (Foto: Andrea Hesse)

Evangelische Jugend im Konvent

Burgwedel-Langenhagen (r/gg). Der Kirchenkreisjugendkonvent (KKJK), Stimme und Vertretung der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis, hat einen neuen Vorstand: Ohne Gegenstimme wählte die Mitgliederversammlung jetzt Luis Beimfohr (20 Jahre, St. Petri Burgwedel), Carlotta Hamburg (16, Martinsgemeinde Engelbostel), Ole Mewes (23, Martinsgemeinde Engelbostel), Nora Schneider (23, St. Martini Brelingen) und Sarina Schneider (22, St. Marien Isernhagen) für die kommenden zwei Jahre in das Gremium. Wieder sind damit alle vier Regionen des Kirchenkreises im Vorstand des KKJK vertreten – so, wie es in der Satzung als Empfehlung formuliert ist.
„Ich wünsche mir, dass wir die Jugend in die Kirche holen und diejenigen jungen Leute, die schon da sind, auch halten“, sagt Carlotta Hamburg, die erstmals in den KKJK-Vorstand gewählt wurde. Ihr ist es wichtig, in dem Gremium Jugendliche unter 20 zu repräsentieren und ihre Anliegen in die Arbeit der Evangelischen Jugend einzubringen. Ebenfalls neu gewählt wurde Sarina Schneider, die viel Erfahrung aus der Jugendarbeit mitbringt, unter anderem als Teamerin in der Juleica-Ausbildung.
Luis Beimfohr, Ole Mewes und Nora Schneider können auch Vorstandserfahrung einbringen: Sie gehen in ihre zweite Amtszeit und blicken dabei auf zwei sehr besondere Jahre zurück, die geprägt waren von der Corona-Pandemie mit ihren massiven Einschränkungen für junge Menschen. „Ich finde es sehr schön, dass wir trotz der notwendigen Distanz zu einer Gruppe zusammengewachsen sind“, sagt Nora Schneider. Sie habe ihre Tätigkeit im Vorstand des Jugendkonvents gar nicht so sehr als Arbeit empfunden, vielmehr als inspirierendes gemeinsames Entwickeln von Ideen.
Positiv fällt auch Ole Mewes‘ Bilanz der zurückliegenden zweijährigen Vorstandsarbeit aus: „Wir werden im Kirchenkreis jetzt deutlich stärker wahrgenommen als noch vor ein paar Jahren“, stellte er fest. Zu dieser positiven Wahrnehmung trägt sicher auch Mewes‘ Engagement an anderer Stelle, unter anderem im Kirchenkreisvorstand, bei. Auf verschiedenen Ebenen ist auch Luis Beimfohr aktiv: Vom Sprengeljugendkonvent, in dem er die Evangelische Jugend Burgwedel-Langenhagen vertritt, wurde er zu Beginn des Jahres in die Landesjugendkammer entsandt. „Die Arbeit auf diesen verschiedenen Ebenen hat Spaß gemacht“, betonte er in der Mitgliederversammlung.
Vor Beginn der Versammlung im Gemeindehaus der Emmausgemeinde in Langenhagen dankten Anna Thumser und Anne Basedau vom Kirchenkreisjugenddienst dem bisherigen Vorstand in einem Jugendgottesdienst für seine engagierte und ambitionierte Arbeit: „Ihr wart uns immer ein echtes, wertvolles Gegenüber mit kritischen Fragen und ehrlichen Antworten – manchmal auch dann, wenn wir gar nicht gefragt hatten“, erklärte Anna Thumser. Der Start in die Arbeit ab November 2019 sei nicht leicht gewesen, geprägt von personellem Wechsel im Kirchenkreisjugenddienst und der nicht einmal vier Monate später beginnenden Pandemie.
Sie seien mit dem Schwung und der Energie des Jugendfestivals in Elze im August 2019 gestartet, stellten Rebecca von Hoffmann und Leonie Jannack im Rückblick auf ihre Vorstandsarbeit fest. „Corona war ein Dämpfer, aber wir haben unsere Energie einfach nicht nach außen gerichtet, sondern in die Gruppe gesteckt“, erklärte von Hoffmann. Ebenso wie Jannack stellte sie sich nicht mehr zur Wahl: „Jetzt sind andere Dinge dran.“