„Der Richtige mit dem richtigen Programm für Sehnde!“

Freude über die Nominierung ihres Wunschkandidaten bekundeten bei der Gratulation für Wolfgang Toboldt (Mi.) der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Miersch und die Ortsvereinsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann. (Foto: Walter Klinger)

Stehender Beifall für SPD-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Toboldt

SEHNDE/RETHMAR. Kein triumphaler Einmarsch wie beim Kandidaten der letzten (dann verlorenen) Wahl, dafür aber – nach einer im Bekenntnis zu seiner Verwurzelung in Sehnde, der Absage an die jetzige „Wurschtelei“ von Schwarz/Gelb, das Erinnern an die von der SPD gelegten Grundlagen für das heutig moderne Sehnde und bürgernahen, ganzheitlichen Konzepten einer „Vision Sehnde 2020“ fußenden Bewerberrede – stehende Ovationen: So hat bei seiner Nominierung am Mittwoch die SPD Sehnde ihren dann auch einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten bei der Kommunalwahl 2011 gewählten Wolfgang Toboldt gefeiert.
Im Rittersaal des Gutshofes Rethmar, inzwischen der schon fast traditionelle Ort für die Kandidaten-Kür der SPD, wählten – bei der obligatorischen einen Enthaltung – 46 der 47 anwesenden SPD-Mitglieder Wolfgang Toboldt einmütig zum Herausforderer des jetzigen von der CDU gestellten Bürgermeisters.
Zuvor war Toboldt vom SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Miersch als ein Kandidat gewürdigt worden, der Sehnde „aus dem ff kennt“, nach 35 Jahren gesellschaftlichen Engagements und 25 Jahren Kommunalpolitik (heute als Regionsabgeordneter und SPD-Fraktionschef) auch die notwendige politische Erfahrung mitbringe.
Aus seiner beruflichen Tätigkeit im Kultusministerium wisse Toboldt, wie gerade im wichtigen Bereich der Bildung die verschiedenen Ebenen zusammen wirken, habe Verwaltung von der Pike auf gelernt und weise als Diplom-Verwaltungsbetriebswirt alle Voraussetzungen auf, um die Stadtverwaltung und Stadt erfolgreich führen zu können.
„Der Richtige. Die Richtigen. Das richtige Programm.“, resümierte die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dr. Silke Lesemann die bisherige Lebensleistung und die Qualifikationen Wolfgang Toboldts, der wegen seiner Kompetenz und seines Engagements, aber ebenfalls auf Grund seiner Menschlichkeit und seines angeborenen Mutterwitzes auch in der Partei geschätzt werde.
Die BürgerInnen auch in ihren Sorgen des Alltags nicht ohne Antwort zu lassen, also da abzuholen, wo ihre reale Lebenswirklichkeit sei, hatte Toboldt zuvor als Ziel formuliert.
Die SPD-Basis muss wohl nicht mehr erst abgeholt werden, denn auch der abschließende Appell der Vorsitzenden Silke Lesemann, gemeinsam zu kämpfen und die Wahl zu gewinnen, auch wenn dies nicht leicht werde, fand lang anhaltenden Beifall der Mitglieder.