Der Erbauer selbst schoss beim Schützen-Corps Lehrte „den Vogel ab“

Nach dem Schießen fügten die Sieger die Teile des Holzvogels wieder zusammen (v.l.): Hermann Buchholz (kniend), Tobias Manthei, Ulrike Brendes (kniend), Olaf Oberg (der den Vogel auch gezimmert hatte), Torsten Gelbke (kniend) und Daniela Gelbke. (Foto: SC Lehrte)

Spannendes Vogelschießen gefiel

LEHRTE (r/kl). Das Vogelschießen am Himmelfahrtstag war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung beim Schützen-Corps Lehrte. 28 Mitglieder aus allen Abteilungen des Lehrter Schützenvereins beteiligten sich am diesjährigen Schießen. Angespornt wurden sie von zahlreichen weiteren Mitgliedern, die allerlei gute Ratschläge parat hatten, wie man den liebevoll vom 2. Schießsportleiter Olaf Oberg gezimmerten und bemalten Holzvogel am schnellsten von seinem Pfahl schießen könnte.
Schließlich war er es selbst, der den Vogel nach einem spannenden zweieinhalbstündigen Wettbewerb mit dem 187. Schuss abschoss. Wie in den Vorjahren auch, war das Schwanzstück besonders hartnäckig. 74 Schüsse hielt es stand, bevor es von Ulrike Brendes abgeschossen wurde; es folgten die linke Kralle, die Torsten Gelbke mit dem 15. Schuss abschoss und die rechte Kralle, abgeschossen von Hermann Buchholz nach dem 11. Schuss.
Danach wurden dem Holzvogel die Flügel gestutzt; hierbei war Daniela Gelbke nach 33 Schüssen beim rechten Flügel und Tobias Manthei nach weiteren 37 Schüssen beim linken Flügel erfolgreich. Der 1. Schießsportleiter Florian Reetz löste nun die Schraube, die den Holzvogel bis hierhin an einem Pfahl festhielt und ersetzte sie durch einen Bolzen. Nach 17 Schüssen fiel der Vogel schließlich nach Schussabgabe seines Erbauers Olaf Oberg von der Stange.
Alle Beteiligten hatten wieder viel Spaß und genossen den Himmelfahrtstag bei schönstem Wetter auf dem Vereinsgelände des Schützen-Corps.