Das Leben des Countrysängers mit der hypnotischen Stimme …

Der „Man in Black“: Das musikalische Bühnenporträt zeichnet die Höhen des Lebens und Schaffens des Country-Sängers Johnny Cash nach, aber auch dessen tiefe Abstü+rze bis hin zum Blackout in der Carnegie Hall. (Foto: Kulturamt Lehrte)

Musikalisches Porträt von „Johnny Cash – The Man in Black“

LEHRTE (r/kl). Am Dienstag, 1. November, ab 19.30 Uhr wird im Lehrter Kurt-Hirschfeld-Forum, Burgdorfer Straße 16, das musikalische Porträt „Johnny Cash – The Man in Black“ gespielt und gesungen. Der Vorverkauf für den Musiktheater-Abend mit 5-köpfiger Liveband läuft bereits.
Johnny Cashs Markenzeichen waren seine Bassbaritonstimme und der Boom-Chica-Boom-Sound seiner Gitarre. Ende der 60er Jahre war er, der 1953, damals als Soldat in Landsberg am Lech, seinen ersten Song „Folsom Prisom Blues“ geschrieben hatte, noch erfolgreicher als die Beatles.
Hunderte Schallplattenaufnahmen weltweit beweisen seine Ausnahmestellung, als er 1980 48-jährig als jüngster lebender Musiker die höchste Auszeichnung der Country Music erhielt: die Aufnahme in die Country Music Hall of Fame.
Ein Leben wie ein Roman voller Höhen und Tiefen. Von den Baumwollfeldern zur Weltkarriere. Einsamkeit und Selbstzweifel bestimmten den Weg des Rockabilly-Musikers, der mit seiner hypnotischen Stimme zu der Rhythm-and-Blues-Ikone wurde, die noch heute fasziniert und begeistert.
Im Mittelpunkt der temporeichen Hommage stehen die wechselvollen Lebensstationen des rebellischen Nashville-Stars: seine entbehrungsreiche Kindheit und Jugend auf den Baumwollfeldern von Arkansas, der Unfalltod des Bruders im Sägewerk, seine Soldatenzeit in Deutschland, sein früher Erfolg, seine Amphetaminsucht, die Tragik seiner Abstürze bis zum Blackout in der Carnegie Hall, seine Comebacks – und seine leidenschaftliche Liebe zu June Carter, seiner Partnerin auf der Bühne und im Leben.
Unter der Regie von James E. Lyons und der musikalischen Leitung von Roland Heinrich spielen Nils-Holger Bock, Bianca Karsten, Andreas Goebel, Arzu Ermen, Julia Leinweber, Roland Heinrich und den Musikern Michael Deak, Benny Glass, Wolfram Csupkay und Heiko Ahrend.
Die in Co-Produktion zwischen dem Euro-Studio Landgraf und dem Theater im Rathaus Essen entstandene Inszenierung wurde von der INTHEGA mit dem Crossover-Preis für Musiktheater ausgezeichnet.
Karten zum Preis von 17 bis 25 Euro (Ermäßigungen gegen Vorlage eines Ausweises) gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen und am Kartentelefon (05132) 5 05 - 2 84 oder - 3 03. Die Abendkasse öffnet um 18.30 Uhr. Es handelt sich um eine Veranstaltung des Kulturamtes der Stadt Lehrte.