"Das ist schon ziemlich ekelig"

In der Gemeinschaft wurde in Aligse viel Müll aus der Feldmark geholt. (Foto: Martin Schiweck)

Fast 40 Helfer beteiligen sich an der Müllsammlung

Aligse (r/gg). Um 9 Uhr morgens am Samstag voriger Wochen habe sich fast 40 Helfer zum  Müllsammeln getroffen. Neben einigen Anwohnern war die Freiwillige Feuerwehr Aligse mit allen Altersklassen stark vertreten. Unterstützt wurde die Sammelaktion wieder mit Trecker-Gespannen örtlicher Landwirte. Auf dem Platz Unter den Eichen wurden  Teams von den Organisatoren, Alf-Eric Wischnat (Ortsbrandmeister) und Martin Schiweck (CDU-Ortsratsmitglied) eingeteilt, um rund um Aligse den Müll sammeln. Während die Kinder und Jugendlichen in der Feldmark sammelten, übernahmen die Erwachsenen die B443 und das Gewerbegebiet am Rudolf-Petzold-Ring. "Leider ist das Müllaufkommen, insbesondere im Bereich der Autobahnbrücke, extrem hoch. Hier dominiert der Fastfood-Müll, obwohl große Mülleimer aufgestellt sind", so die Erfahrungen der Helfer.
Oft sei das Sammeln aber auch unmöglich, weil der Müll mit dem Mähen der Randstreifen förmlich geschreddert wurde. Im Bereich des Gewerbegebietes wurden unter anderem ein Wäschetrockner und Altreifen gefunden. Aber auch Plastikflaschen, die offensichtlich von mit Urin gefüllt waren, und zahlreiche Hundekot-Beutel mussten entsorgt werden. "Das ist schon ziemlich ekelig", so die beteiligten Sammler.
Gegen 11.30 Uhr trafen sich alle Teams zusammen mit Ortsbürgermeister Frank Seger wieder auf dem Platz Unter den Eichen, und der Müll wurde zum Entsorgen auf einen Anhänger umgeladen. Die Entsorgung erfolgte erstmalig nach Absprache mit dem Ortsbürgermeister aus Steinwedel Jens Utermann in einem aha-Container vor deren Feuerwehr-Gerätehaus. Diese Zusammenarbeit ergab sich spontan, da aha kurzfristig keine "roten Säcke", speziell für die Feldmark-Reinigung vorgesehen, mehr nach Aligse liefern konnte. Zum Abschluss gab es dann noch Überraschungseier, Schokoladen-Osterhasen und Getränke für die Aktiven.