Chancen des Radschnellwegs

Jürgen Keuchel (von links), Horst-Günter Gnest und Erhard Rubruck bei der Befahrung der geplanten Radschnellwegtrasse an der Stadtgrenze Lehrte und Hannover. (Foto: AK Natur erleben im SML)

Arbeitskreis zeigt alternative Route auf

LEHRTE (r/gg). Der Stadtmarketing-Arbeitskreis „Natur erleben“ (AK) erarbeitet Pläne für Radrouten für die Internetseite „Lehrte entdecken“ und zeigt nun zudem Alternativen für den möglichen Radschnellweg auf. Basis ist die bekannte Machbarkeitsstudie der Regionsverwaltung, wonach ein Radschnellweg-Ausbau bis zur Lehrter Stadtgrenze aufgezeigt wird. Der bisher politisch unklare Ausbau des Radschnellwegs bis in das Lehrter Zentrum und die unklare Finanzierung könnten dazu führen, so der AK-Hinweis, dass in Aussicht stehende Fördermittel nicht rechtzeitig beantragt würden.
"In der Machbarkeitsstudie werden als Knackpunkte auf Lehrter Stadtgebiet Engstellen sowie die Wegführung durch Ahlten und im Fuhrenweg genannt", so die AK-Mitteilung, die den Eisenbahnlängsweg als Alternativroute nördlich der Bahntrasse in die Diskussion bringen möchte. Unterstützer seien der CDU-Bürgermeisterkandidat im Wahlkampf Frank Prüße und Ahltens Ortsbürgermeisterin Heike Koehler. Durch einen Radschnellweg sollen möglichst wenig Flächen neu versiegelt werden. Die beschriebene Alternative biete bereits eine Beleuchtung. Von Verkehrsplanern sei zu prüfen, welche Baumaßnahmen im Bereich der Industrieansiedlungen und TenneT wegen des LKW Verkehrs nötig wären. Ebenso sollte darüber nachgedacht werden, ob es notwendig ist, den Radschnellweg bis zum Lehrter Bahnhof zu führen
Der AK plädiert für eine schnelle Realisierung des Radschnellwegs: "Lehrte könnte mit diesem Projekt zeigen, dass es ernst meint mit der Verkehrswende und dem Klimaschutz." Ein Radschnellweg sei für Pendler auf dem Weg zur Arbeit nach Hannover eine Alternative zum Auto, insbesondere mit Pedelecs (E-bikes).