Bürgerschützen-Jubiläum startet mit Busrundfahrt durch Lehrte

Die TeilnehmerInnen der Bürgerschützen-Busrundfahrt beim Abschluss vor dem katholischen Freizeitheim in Arpke. (Foto: BSG Lehrte)

Gesellig-informativer Auftakt zum 175-jährigen Vereinsbestehen

LEHRTE (r/kl). Die Bürgerschützengesellschaft Lehrte feiert in diesem Jahr ihr 175-jähriges Bestehen. Zum Auftakt der Veranstaltungsfolge luden die Schützen Mitglieder und Bürger der Stadt zu einer Informationsfahrt durch Lehrte und anliegende Ortschaften ein.
Start war mit dem Bus vom Schützenplatz. Unter fachkundiger Leitung von Erich Weber begann eine interessante Fahrt durch die Lehrter Gewerbe- und Wohngebiete, welche in den 70er Jahren erschlossen und bebaut wurden.
Die Gäste wurden informiert über Planung und Ratsbeschluss, die zu den unterschiedlichen Baugebieten Aufschluss gaben. Sie fuhren unter anderem durch die Gewerbe- und Wohngebiete von Ost über Süd bis West und erhielten viel Information zu den damaligen Denkmodellen und Hintergründen. Weiter ging die Fahrt über Ahlten, Aligse, Steinwedel, Immensen, Sievershausen und Hämelerwald.
Erich Weber gab launige Geschichten zum Besten unter anderem über die Bauplanung und Flächennutzungspläne, welche im Stadtrat kontrovers diskutiert und beschlossen wurden. Warum kam mit der Gebietsreform Hämelerwald zu Lehrte und Ilten zu Sehnde? Wer kannte die Geschichte um den Findling bzw. Grenzstein zwischen den Gemeinden Ahlten und Aligse? Ein Gerichtsurteil musste entscheiden.
Wer wusste, dass Steinwedels Kirche für die Gemeinden Aligse und Immensen zuständig war? Im Neubaugebiet Hämelerwald-Süd musste ein Krötentunnel unter die Straße gelegt werden. Leider kennen die Tiere die Wegweiser nicht . . .
Zum Abschluss hielt der Bus an der Freizeitanlage der katholischen Kirche in Arpke an. Hier wurden die TeilnehmerInnen von unseren schützenschwester Emmi Oschetzki und Carola Stiegemann mit Getränken und Schnittchen (satt) versorgt. Der Mürbratenaufstrich wurde vom Nöhrenhof gespendet.