Bürger können sich an Arbeitsgruppen zum Thema „Pflege im Alter“ beteiligen

Wann? 29.08.2011 15:30 Uhr

Wo? Ev.-luth. Alters- und Pflegeheim, Iltener Straße 21, 31275 Lehrte DEauf Karte anzeigen
Lehrte: Ev.-luth. Alters- und Pflegeheim |

Vor prominent besetzter Podiumskission am 19. August im Alters- und Pflegeheim

Im Altenpflegeheim Lehrte an der Iltener Straße fragt man sich: Was wird aus dem für 2011 ausgerufenen Jahr der Pflege? Wann passiert endlich etwas in Politik und Gesellschaft zugunsten unserer pflegebedürtigen alten Menschen?
Die Probleme werden immer größer, Pflegedienstleiterin Dora Hagen zählt einige auf: überbordende Bürokratisierung, Fachkräftemangel, Pflegenotstand, fehlende Gelder für eine ausreichende Bereitstellung von Personal. Jetzt ruft sie mit den Verantwortlichen nach aktiver Unterstützung durch die Lehrter Bevölkerung.
Die Einrichtung lädt herzlich ein zur Teilnahme an Arbeitsgruppen zu den genannten Problemen am Nachmittag des Freitags, 29. August, ab 15.30 Uhr. Aus diesen Arbeitsgruppen sollen dann Impulse in die abendliche Podiumsdiskussion gegeben werden, die die am gleichen Tag um 19.00 Uhr beginnt.
Die Moderation der Gruppen haben außer der Diakonie auch Vertreter anderer Verbände (Arbeiterwohlfahrt, privater Anbieter) übernommen, denn alle drücken die gleichen Probleme.
Es handelt sich dabei nicht nur um fachliche Fragen, sondern um Anliegen, die jeden Bürger betreffen. Deshalb hofft auch der Heimleiter Johannes Reese auf zahlreiche Beteiligung.
Da für das leibliche Wohl gesorgt wird, ist eine Anmeldungen für die Arbeitsgruppen unter Telefon (05132) 83 20, Email: reese@ev-alterspflege.de, oder auch schriftlich (Iltener Straße 21) unbedingt erforderlich.
Reese ist froh darüber, dass für die abendliche Podiumsdiskussion wichtige Vertreter aus Politik und Diakonie gefunden werden konnten: Dr. Hans-Joachim Deneke Jöhrens (CDU), Dr. Silke Lesemann (SPD), Doris Klawunde (Bünsnis 90/Grüne), Roland Riese (FDP), Jürgen Kirchberg (Niedersächsisches Sozialministerium) und Dr. Jörg Antoine (Diakonie Hannover). Die Gesprächsleitung wird Superintendent Dr. Ralph Charbonnier übernehmen.
Die Veranstalter erhoffen sich, dass nicht nur geredet wird, sondern dass die Impulse von Fachkräften und aus der Bevölkerung von den Politikern aufgenommen und an die zuständigen Stellen weitertransportiert werden – „denn die Zukunft der Altenpflege geht jeden etwas an,“ so Heimleiter Reese.