Bilanz der aktiven Ahltener

Vorstand des Veriens "Lebendiges Ahlten": D. Münch, M.Zimmermann, J. v. Nathusius, H-A Riggers,C. Blum,C.Ahrens, C.Kunath,G. Friedrich;es fehlen Heike Koehler, S. Wolbers und U. Winkler. (Foto: Privat)

Vereinsversammlung mit Vorstandswahl

Ahlten (r/gg). Zur Versammlung des Vereins "Lebendiges Ahlten" begrüßte die Vorsitzende Christine Ahrens 50 Teilnehmer, darunter den stellvertretenden Ortsbürgermeister Timo Bönig, der auch Mitglied des Vorstands ist. Zu Beginn ihres Jahresberichts, der sich auf das Jahr 2020 beschränkte, ging die Vorsitzende auf „den kleinen Virus aus China“ ein, der die ganze Welt und auch das Vereinsleben im Griff hatte. So mussten alle Veranstaltungen von März bis August abgesagt werden. Die monatlichen Vorstandssitzungen fanden anfangs als Telefon-, später als Videokonferenzen statt. Mit einem ausgefeilten Hygienekonzept konnte sich der Vorstand im Juni auf der Terrasse der Heimatstube nach langer Zeit erstmals wieder persönlich treffen.
Anstelle des abgesagten Maifestes beteiligte sich der Verein an dem Hilfsangebot der örtlichen Organisationen zur Nachbarschaftshilfe beim Einkaufen. Das Willkommensschild am Ortseingang wurde es mit dem Aufruf „Ahlten hält zusammen“ und der Bitte „bleibt gesund“ versehen. Entsprechende Buttons und Aufkleber, finanziert aus der Maifestkasse, wurden im Ort verteilt.
Von den Beschränkungen nur wenig beeinträchtigt war die Umsetzung des Generationen-Projekts. Auch dank großzügiger Spenden von Daniel Keding und Reinalt Schlemm sind im Garten der Heimatstube sieben massive Hochbeete entstanden, die allesamt von Familien belegt waren.
Die Plattsnacker konnten sich noch einmal vor den Einschränkungen in der Heimatstube treffen und die Gruppe Kurrentschrift übersetzte einige Male unter besonderen Hygienevorkehrungen die Schulchronik. Der PC-Treff fand mehrmals virtuell statt. Ausfallen musste der Herbststammtisch, der in diesem Oktober nachgeholt wird.
Immer etwas zu tun gab es auf der Streuobstwiese, wie Jochen von Nathusius berichtete. In einem viel zu trockenen Sommer sind die Helfer mindestens alle 14 Tage zum Wässern ausgerückt. Wegen der Pandemie wurden aber nur wenige Aktionen mit begrenztem Personenkreis und unter Hygieneauflagen durchgeführt. So wurden mit Kindern Blumenzwiebeln gesetzt und ein kleines Blühbeet an der Sitzgruppe angelegt.
Für die Anlage eines großen Blühstreifens entlang der Planetenstraße haben Stefan Faber und Stefan König mit schwerem Gerät den Boden vorbereitet und eine bunte Mischung eingesät. Bei der Pflege der Wiese hier hat sich das Schlegeln der Fläche von Heinrich Raupers bewährt. Malermeister Martin Meyer hat Wege auf der Wiese freigemäht, um eine Begehung im Sommer zu ermöglichen. Zwei geschlossene Tausend-Liter Wassertanks für Gießwasser wurden angeschafft, und als neue Attraktion hat sich der von Werner Oppenborn und Philipp Burgdorf aufgestellte Bienenschaukasten erwiesen. Nach der vom Verein beauftragten Bepflanzung des Friedhofskreisels gab es einen schönen Anblick in vielen Farben. 
Auch wenn der Lebendige Adventskalender ausfallen musste, so wurde doch ein Weihnachtsbaum mit Beleuchtung auf dem Platz am alten Dorfteich aufgestellt. Das Schmücken übernahmen wieder die KiTa-Kinder, diesmal allerdings in kleinen Gruppen.
Die von Bernhard Hebbelmann souverän geleitete Neuwahl des Vorstands ergab keine Überraschungen. Alle Mitglieder hatten sich zu einer weiteren Amtszeit von drei Jahren bereit erklärt und wurden einstimmig wiedergewählt. Dies gilt auch für Christian Kunath, der auf Vorschlag des Vorstands den freien Beisitzer-Posten übernahm - so der Bericht von Günter Friedrich vom Verein "Lebendiges Ahlten".