Bezug zu Politik und Geschichte vermittelt

Der zehnte Jahrgang des Gymnasiums Lehrte war an den schönsten Orten Berlins unterwegs. (Foto: Gymnasium Lehrte)

Zehnter Jahrgang des Gymnasiums war in Berlin

LEHRTE  (r/gg). "Es gab ein gut ausgewähltes Programm, das den Rahmen des Politik- und Geschichtsunterrichts unterstützte; dennoch fand sich genügend Freizeit für die Schüler, um die Stadt zu erkunden", berichtet Lehrer Rüdiger Halupczok zum dreitägigen Ausflug des zehnten Jahrgangs des Gymnasiums nach Berlin.
142 Schüler waren mit ihren Lehrern dort, darunter Schulleiterin Silke Brandes, Ralph Grobmann, Heinrich Vahl, Nikolaus Meuer, Andre Bien, Mike Nolte sowie Frank Fasterding. Unterkunft gab es in der Jugendherberge am Wannsee. Der erste Programmpunkt war der Besuch des Tränenpalastes. Dort haben die Schüler, aufgeteilt in zwei Gruppen anschaulich erklärt bekommen, wie anstrengend und langwierig es für Bürger im geteilten Deutschland war.
Das Programm bot am Folgetag mehrere Optionen. 50 Schüler haben mit den Lehrern Andre Bien und Mike Nolte im Bundesrat in einem Planspiel die Gesetzgebung nachempfunden.
Eine andere Schülergruppe besichtigte einen Teil der Berliner Mauer, die noch an der Bernauer Straße steht. Ein entsprechender Museumsbesuch folgte. Am frühen Abend gab es Freizeit, was einige Schüler auch nutzten, um sich Stadtteile weiter außerhalb anzuschauen.
Zeit nahmen sich die Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch und Maria Flachsbartg für die Lehrter Gymnasiassten beim Gang durch das Reichstagsgebäude. Für Lehrer Ralph Grobmann war es ein besonderer Moment. Maria Flachsbarth dankte für sein Engagement, denn er organisiert für die Lehrter Gymnasiasten seit zwölf Jahren die Berlinfahrten. Über Tausend Schülern wurde über die Jahre die Politik in der Bundeshauptstadt näher gebracht.
Die Schüler hörten auch in diesem Jahr einen Vortrag über den Plenarsaal, den Aufbau des Bundestages und seiner Geschichte. Zum Abschluss des schönen, aber auch anstrengenden Tages ging es auf die Reichstagskuppel und man konnte sich Berlin bei Nacht von oben ansehen.
Am Abschlusstag stand der letzte Programmpunkt an, der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen, wo die Schüler zunächst einen Film über den Aufbau und die Struktur der Stasi sahen und sodann sehr mitreißende und nahegehende Führungen von Zeitzeugen zum Alltag im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen bekamen.