Berliner Impulse für Gymnasiasten

Die Studienfahrt nach Berlin war für die Lehrter Gymnasiasten lehrreich. (Foto: Gymnasium Lehrte)

125 Lehrter Schüler erkunden die Bundeshauptstadt

LEHRTE (r/gg). Passend zum 30. Jahrestag des Berliner Mauerfalls und zur politischen Unterrichtsreihe „Die Bundesrepublik Deutschland- ein demokratischer Rechtsstaat?“ sowie der geschichtlichen Unterrichtsreihe „Deutschland nach 1945“ nahmen 125 Schüler des zehnten Jahrgangs des Gymnasiums an der Reise nach Berlin teil, die von den Lehrern Ralph Grobmann und Matthias Jäger in seit zehn Jahren bewährter Weise organisiert und von der Schulleiterin, Silke Brandes, tatkräftig unterstützt wurde. Begleitende Lehrer waren zudem Heinrich Vahl, Andre Bien, Mike Nolte und Franziska Hasenjäger. Unterkunft gab es in einer Jugendherberge am Wannsee.
Zum Programm gehörte eine Besichtigung des ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, ein Besuch des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), ein Besuch des Mauermuseums an der Bernauer Straße und ein Besuch der Ausstellung „Grenzerfahrungen-Alltag deutscher Teilung“ im sogenannten Tränenpalast, die frühere Abfertigungshalle am Bahnhof Friedrichstrasse, die bis 1990 zur Ausreise aus der DDR nach West-Berlin und gleichfalls zur Einreise in die DDR diente. Auch ein Besuch des Bundestags samt Debatte im Plenarsaal gehörte zum Programm. Die CDU-Abgeordnete Maria Flachsbarath informierte zu den Gegebenheiten. Beim anschließenden Besuch im Paul-Löbe-Haus übernahm dies der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch. Beim Besuch des Bundesrats nahm ein Teil der Schüler an einem Politik-Planspiel teil. Anhand des konstruierten Themas „Fahrtauglichkeitsprüfung ab einem Alter von 75 Jahren?“ wurden Anträge ausgearbeitet - so der Bericht der teilnehmenden Schüler Lotta Seidel, Carla Heleen Müller, Hannah Fische und Anna Pinkert.