Benjeshecke dient dem Naturschutz

Nabu, Region und Landwirt arbeiten zusammen

Immensen (r/gg). Nördlich von Immensen ist die 360 Meter lange Benjeshecke mit
Bepflanzung nun nahezu fertiggestellt worden. Zwischen die beiden Wällen, aufgeschichtet und gebildet aus Buschholz, wurden Mitte November die Hecken und Bäume gepflanzt. Durch eine Vielfalt einheimischer Sträucher und Bäume soll die Landschaft bereichert und wildlebenden Tieren, wie Vögeln und Insekten, ein Lebensraum geboten werden. Die Wälle geben dabei von Anfang an dem anliegenden Acker Schutz vor Bodenerosion durch den Wind, und auch die Bepflanzung wird von Wildverbiss verschont. Die Vögel finden schon jetzt die Hecke durch die Buschwälle sehr interessant und finden darin Deckung. Dieses Projekt war möglich, da Nabu-Mitglieder, vorwiegend aus Immensen, in stetiger Arbeit die Hecke gebaut und gepflanzt haben. Die Eigentümerin stellte das Land zur Verfügung, und der Pächter, Philipp Hattendorf, der den Acker jetzt ökologisch bewirtschaftet, war unterstützend einverstanden. Das Biodiversitätsprogramm der Region Hannover wird die entstandenen Kosten übernehmen. Die Straßenmeisterei der Stadt Lehrte lieferte Schnittgut für die Hecke, wie andere auch. Michael Scheer-Behrens, Vorsitzender des Nabu-Ortsverbands Burgdorf-Lehrte-Utze, schreibt zusammenfassend: "Diese Zusammenarbeit ist beispielhaft und vorbildlich, um dringend die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft zu verbessern. Mehr Brutplätze sind vorhanden, Vögel finden Futter an den Beerensträuchern und Insekten Nahrung an den Blütenpflanzen."