Baugebiet offiziell eingeweiht

Klaus Sidortschuk freut sich mit den Bauherren "Im See" Arpke.

Bebauung kann starten – 34 von 40 Bauplätzen „Im See“ Arpke vergeben

VON DANA NOLL

ARPKE. Die 7-jährigen Schwestern Linda und Friederike sind schon in Vorfreude auf ihr neues Haus und vor allem auf ihre neuen Zimmer. Jetzt kann es bald losgehen, denn der offizielle Startschuss für die Bebauung „Im See“ in Arpke ist gefallen.
Am vergangenen Donnerstagnachmittag hat Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk gemeinsam mit dem Arpker Ortsbürgermeister Klaus Schulz die Baufreigabe erteilt. Die Erschließungsarbeiten sind abgeschlossen und die Bauwilligen stehen in den Startlöchern. Dazu zählt auch Ortsbürgermeister Klaus Schulz, der bereits zum zweiten Mal in Arpke baut, aber „dieses Mal altersgerecht, etwas kleiner und ebenerdig“, verrät seine Frau. „Unsere Nachbarn haben wir auch schon kennengelernt, das sie auch gerne Doppelkopf spielen freut uns natürlich“, erzählen sie.
Insgesamt 40 Ein- und Zweifamilienhäuser werden "Im See" entstehen, davon sind 34 bereits fest vergeben, die „restlichen sechs gehen nun wieder in ein neues Vergabeverfahren“, berichtet Klaus Sidortschuk. Auf die 40 Grundstücke gab es etwa 200 Bewerbungen.
Das Interesse an Grundstücken im Umland von Hannover ist groß. Schon 2015 wurde mit dem Stadtentwicklungs- und Wohnraumkonzept festgestellt, dass bis 2024 etwa 1.300 neue Wohnmöglichkeiten geschaffen werden müssen, um dem Bedarf gerecht zu werden. „Wir haben dann alle Flächen begutachtet und drei Baugebiete ins Auge gefasst“, so Sidortschuk. Das in Arpke ist das Starterprojekt, das Baugebiet in Ahlten wird Anfang Juli beginnen und das in Lehrte dauert noch etwas an, „hier ist die Abwicklung etwas komplexer“, erklärt Lehrtes Bürgermeister. Insgesamt entstehen in den drei Neubaugebieten 400 bis 420 Wohneinheiten, sowohl zum Kauf als auch zur Miete, „für jeden Bedarf und jedes Portmonnaie“ erklärt Sidortschuk.
Zudem sollen im Herbst 2020 bereits die Bauarbeiten für eine Kindertagesstätte im Neubaugebiet „Im See“ starten. Das wurde erst einen Tag vor der offiziellen Baufreigabe einstimmig beschlossen, „sehr zur Freude“ der anwesenden Bürgermeister und natürlich der Jungfamilien. „Das ist wirklich toll, denn die Infrastruktur ist immer wichtig, wenn man ein Haus baut. Für uns ist eine Kita hier der Hauptgewinn“, äußert sich eine junge Bauherrin und Mutter zweier Kleinkinder. Im Herbst 2020 könnte in der Kita bereits der Betrieb aufgenommen werden.