Auto brannte in einer Garage

Der Brand in der Grarage an der Hermann-Löns-Straße verwandelte das Auto in ein Wrack. (Foto: Freiwillige Feuerwehr Lehrte)

Feuerwehr löscht und verhindert Ausbreitung

LEHRTE (r/gg). Um 19.17 Uhr am Samstagabend brannte ein Ford Fiesta in einer Garage an der Hermann-Löns-Straße. Die Feuerwehr wurde alarmiert. Brandrauch war deutlich zu erkennen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Auto in voller Ausdehnung. Unter schwerem Atemschutz wurden vier Trupps eingesetzt. Zum einen wurde die Brandbekämpfung der Garage, die in einer Reihe von sechs Garagen im Hinterhof betroffen war, mit Wasser vorgenommen. Zum anderen wurden die übrigen Garagen gegen die Brandausbreitung geschützt.
Durch die große Hitzeentwicklung hat sich das halb herunter gelassene Garagentor der betroffenen Garage derart verformt, dass dieses mittels Trennschleifer herausgetrennt werden musste. Durch das schnelle Eingreifen der Lehrter Einsatzkräfte konnte verhindert werden, dass weitere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden. Nach dem Löschen wurden die betroffenen Bereiche und der PKW mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und auslaufende Betriebsstoffe weitestgehend aufgenommen. Durch die Löscharbeiten ließ sich jedoch nicht gänzlichen ausschließen, dass mit Betriebsstoffen kontaminiertes Löschwasser in die Kanalisation gespült wurde. Größere Mengen konnten mit Ölbinder abgebunden werden, dennoch wurde der Betrieb Städtentwässerung zur Kontrolle und für weitere Maßnahmen hinzugezogen. Im Anschluss wurde der PKW durch ein städtisches Abschleppunternehmen aus der Garage gezogen und abtransportiert. Um 20.36 Uhr war der Einsatz für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte beendet, sodass die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden konnte. Während des Einsatzes wurde die Hermann-Löns-Straße vom Kreuzungsbereich "Am Gehrkamp" bis zur Einmündung in die Burgdorfer Straße durch die Polizei voll gesperrt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Im Einsatz war die freiwillige Feuerwehr Lehrte mit fünf Fahrzeugen und insgesamt 25 Feuerwehrkräften, sowie der Rettungsdienst und die Polizei - so der Bericht von Feuerwehrsprecher Benjamin Rüger. Brandermittler gehen von einem technischen Defekt aus. Der entstandene Schaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.