Ausbau der Backhausstraße

Geforderte Gehwegbreite nicht realisiert

AHLTEN (r/gg). Die Kanal- und Straßenbauarbeiten in der Backhausstraße schreiten voran. Bei den sogenannten Ausbaumerkmalen des ersten Bauabschnittes wurde dem Wunsch des Ortsrates entsprochen. Demnach soll die Gehwegbreite im Bereich zwischen dem Grevenweg bis zur Straße Mühlenfeld (südlicher Bereich) auf 1,70 Meter betragen. Nach einer Baustellenkontrolle stellte die Stadtverwaltung nun fest, dass die Bauausführung von den beschlossenen Ausbauplänen abweicht. Konkret wurde die geforderte Gehwegbreite von 1,70 Meter nicht über die gesamte Länge des Gehweges eingehalten. Grund ist der in diesem Bereich vorhandene private historische Zaun auf Betonsockel, welcher sich nicht auf privatem sondern auf städtischem Grund befindet.
"Ungeachtet dessen wird durch geeignete Maßnahmen sichergestellt, dass für den Gehweg zumindest die erforderliche Mindestbreite von 1,50 Meter erreicht wird", so die Mitteilung der Stadtverwaltung. Dies geschehe entweder durch das Versetzen der bereits eingebauten Borde oder durch den Einbau zusätzlicher Pflasterstreifen. Mehrkosten entsünden dadurch nicht. Sichergestellt sei, dass der gesetzlichen Richtlinien eingehalten werden, die einen Breitenbedarf für Rollstuhlfahrer von 1,10 Meter vorsehen. Diese Breite werde nach Abschluss der Maßnahme auf der gesamten Länge eingehalten sein.
Auf die Mitteilung der Stadtverwaltung reagerte der CDU-Ortsverein umgehend mit Kritik. Gefordert wird Aufklärung, wie es zu dieser Art der Bauausführung kommen konnte.