Aufprall klemmt Fahrer ein

Feuerwehr rettet Unfallopfer auf dem Feldweg

RÖDDENSEN-KOLSHORN (r/gg). Auf dem Feldweg zwischen Röddensen und Kolshorn wurde am Dienstagnachmittag gegen 16.14 Uhr ein 48-jährige Mann am Steuer eines Ford bei einem Aufprall mit einem Mercedes-Pickup eingeklemmt. Die Feuerwehr schnitt das Blech mit hydraulischem Gerät auf und befreite ihn. Der Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. In dem Pickup saßen ein 20-jähriger Fahrer und eine 23-jährige Beifahrerin. Beide wurden schwer verletzt. Auch sie mussten in Krankenhäuser transportiert werden.
Durch die Wucht des Aufpralls waren die Autos über die Kreuzung geschleudert worden. Nach Meldung der Polizei war der Pickup-Fahrer aus Röddensen kommend, in Richtung der Aligser Dorfstraße unterwegs. An der Kreuzung Aligser Dorfstraße und An der Lake fuhr er nahezu ungebremst auf die Kreuzung. Dabei kam es zur Kollision mit dem von rechts kommenden, vorfahrtberechtigten Ford des 48-Jährigen. Der Mercedes prallte gegen die vordere linke Seite des Ford. Der Ford kam abseits der Straße auf dem Feld zum Stehen. An den beiden Autos entstand nach Schätzung der Polizei ein Schaden von 40.000 Euro.
Neben der Rettung des eingeklemmten Unfallfahrers sicherten die Feuerwehrmänner die Fahrzeuge, Batterien wurden abgeklemmt und der Brandschutz sichergestellt. Umweltgefahren wurden gebannt, in dem auslaufende Betriebsstoffe abgestreut und aufgefangen wurden. Die Straße wurde für die Landung des Rettungshubschraubers von der Polizei gesperrt.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Röddensen, Kolshorn und Lehrte mit insgesamt sieben
Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit vier Rettungswagen, drei
Notärzten und einem Rettungshubschrauber, sowie die Polizei - so der Bericht von Feuerwehr-Sprecher Stephan Keil.