Auffahrunfall auf der A7

Beim nächtlichen Unfall auf der A7 wurde der Fahrer des Lasters lebensgefährlich verletzt. (Foto: Freiwillige Feuerwehr Ahlten)

Sprinter mehrere Hundert Meter mitgeschleift, eingeklemmter Fahrer lebensgefährlich verletzt

AHLTEN (r/gg). In der Nacht zu Mittwoch gab es auf der A7 zwischen den Autobahnkreuzen Ost und Kirchhorst einen Unfall. Ein 35-jähriger Fahrer eines Mercedes-Sprinters fuhr aus bislang ungeklärter Ursache um 1.30 Uhr auf das Heck eines Sattelzugs auf, verklemmte sich dort und wurde mehrere Hundert Meter mitgezogen, bis der Sattelzugfahrer sein Gespann auf dem Seitenstreifen anhielt. Der 35-Jährige verletzte sich hierbei schwer. Er war durch die Wucht des Aufpralls in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Altwarmbüchen übernahmen mit Unterstützung der freiwillige Feuerwehr Ahlten die technische Rettung. Hierfür wurde zunächst der Brandschutz sichergestellt und im Anschluss der LKW leicht nach vorne bewegt. Somit wurde zum einen eine erste Entlastung aber auch Raum für die technische Rettung geschaffen. Mit Geräten wie dem Spreizer und einem Rettungszylinder wurde zunächst eine Rettungsöffnung für den schwer verletzen Fahrer geschaffen. Hierfür wurde die Fahrertür des Kleintransporters herausgetrennt und die Fahrerkabine auseinander gedrückt. Anschließend wurde auf Anweisung des Notarztes der Fahrer befreit und zur Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Es bestand Lebensgefahr. Der 38 Jahre alte Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.
Seitens der Feuerwehr wurden ausgetretene Betriebsstoffe mit Bindemittel eingedämmt und aufgenommen und die Einsatzstelle zur Unfallaufnahme durch die Polizei ausgeleuchtet - so der Bericht von Feuerwehr-Sprecher Benjamin Rüger.