Anzahl der Erstspender steigt kräftig

Fieberkontrolle und Händedesinfektion am Eingang zur Blutspende im DRK-Haus an der Ringstraße. (Foto: Rotes Kreuz Lehrte)

Blutspende wird zum Zeichen der Solidarität

LEHRTE (r/gg). Viel mehr Bürger als üblich kamen beim Termin in der vorigen Woche zur Blutspende in das DRK-Haus an der Ringstraß: 117 Spender, davon 31 Erstspender. "Der überproportionale Anteil an Erstspendern zeigt uns, dass die Menschen in Krisensituationen solidarisch sind und helfen wollen", sagt Rotkreuz-Vorsitzender Achim Rüter.
Am dritten Mittwoch im Monat wird regelmäßig im Rotkreuz-Zentrum Lehrte ein öffentlicher Blutspende-Termin angeboten. Die Durchführung im März stand natürlich unter dem starken Einfluss der aktuellen Situation. Ein Hinweisschild am Eingang machte die Spender bereits auf die besonderen Maßnahmen aufmerksam. Bei der Organisation und Durchführung wurden die einzelnen Stationen weitgehend auseinandergezogen. Auch die Spenderstühle waren mindestens ein Meter voneinander getrennt. Damit es während der Spende nicht zu eng wurde, warteten die Spender vor dem Eingang im Freien und wurden einzeln hereingebeten. Unter einem Carport standen Kaffee und Kaltgetränke bereit. Direkt am Eingang wurde bereits Fieber gemessen, für die Händedesinfektion standen mehrere Spender zur Verfügung.
Alle Besucher hatten Verständnis, dass auf das übliche Büfett zur Stärkung nach der Spende aus hygienischen Gründen verzichtet werden musste. Auch die Wartezeiten an den einzelnen Stationen, insbesondere beim ärztlichen Check, waren kein Problem.
Der nächste Blutspende-Termin im Rotkreuz-Zentrum ist für Mittwoch, 15. April, geplant.