Altes Thema neu benannt

Ortstermin in Ahlten (von links) Ortsbürgermeisterin Heike Koehler, Vorsitzender der Regionsfraktion Bernward Schlossarek, Konrad Haarstrich (Regionsabgeordneter Sehnde), Bürgermeister Frank Prüße, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Regionsfraktion Oliver Brandt und Radverkehrskoordinator Martin Nebendahl. (Foto: Privat)

CDU-Stellungnahme zum Rad-Schnellweg

Lehrte (r/gg). "Schon seit Längerem ist der Bau eines Rad-Schnellwegs zwischen Lehrte und Hannover im Gespräch", so die Mitteilung der CDU-Regionsfraktion. Die Direktverbindungen seien insbesondere in den Niederlanden als Erfolgsmodell bewährt. "Vor allem im Berufsverkehr", schreibt der Fraktionsvorsitzende Bernward Schlossarek. Eine glatte Asphaltdecke, möglichst kreuzungsfrei und mindestens zwei Fahrstreifen (einer je Richtung) mit einer Breite von zwei Meter je Fahrstreifen, wobei ausschließlich Fahrräder und Pedelecs zugelassen sind, seien die Merkmale. Nach CDU-Angaben sieht der Zeitplan der Regionsverwaltung folgendermaßen aus: In den nächsten Wochen werde der Auftrag an ein Planungsbüro erteilt, um die drei möglichen Varianten für diesen Rad-Schnellweg zu bewerten. Das Planungsbüro wird der Politik eine Vorzugsvariante benennen, die dann auch in den jeweiligen Ausschüssen vorgestellt wird. Für diese Variante brauche die Regionsverwaltung vom Rat der Stadt Lehrte einen Grundsatzbeschluss. Wenn es diesen gibt, wird eine Machbarkeitsstudie erstellt. Diese könnte bereits Ende 2021 fertig sein, sodass die gesamten Planungen nächstes Jahr abgeschlossen sein könnten.
„Klar ist, dass der Rad-Schnellweg in Lehrte zeitnah gebaut werden sollte. Ebenso klar ist, dass wir als CDU die nördliche Route am Eisenbahnlängsweg entlang bevorzugen, da wir meinen, dass diese Route vorteilhaft ist. Umso mehr sind wir gespannt, welche Route die Experten des Planungsbüros vorschlagen und welche Argumente für die favorisierte Route sprechen. Die Hauptsache ist, dass zeitnah die Bauarbeiten starten können, wenn wir unsere Infrastruktur regional neu aufstellen wollen“, erklärt Bernward Schlossarek.