"Ahltener Musikanten" begeisterten mit zwei super Konzerten

Der Vorsitzende Frank Heinrich (l.) und Jubilar Martin Hartmann mit dem von Orchesterfan Friedel Gödecke handgeschmiedeten metallenen Erinnungsschild an "25 Jahre Dirigat". (Foto: Ahltener Musikanten)

25 Jahre Dirigat Martin Hartmann und "After-Show-Party"

AHLTEN (r/kl). Beliebt sind die "Ahltener Musikanten" für Geburtstagsständchen, wie jetzt zum 45-jährigen Bestehen des Kosmetikinstitutes Langkop in ihrem Heimatort (siehe auch an anderer Stelle). Gewissermaßen als Saisonauftakt in diesem Jayhr aber konnte das Doppel-Blasorchester (Jugend- und Erwachsenenorchester) aber zwei Geburtstagskonzerte "in eigener Sache" gestalten.
Das Jugendorchester unter der Leitung von Manfred Hennecke eröffnete die beiden Konzertabende zum 25-jährigen Dirigat von Martin Hartmann im Erwachsenenorchester mit Auszügen aus Beethovens 9. Sinfonie und einem Potpourri bekannter Volkslieder zum Mitsingen.
In den Konzerten nahm der Vorsitzende Frank Heinrich zwei Ehrungen vor. Gesa Leiser und Lisann Kalski wurden für 10-jährige aktive Mitgliedschaft bei den "Ahltener Musikanten" ausgezeichnet.
Die Musiker/innen der "Ahltener Musikanten" standen in den Startlöchern und Frank Heinrich übergab das Mikrofon in die bewährten Hände von Carsten Elges, der, wie in jedem Jahr, das Konzert auf seine charmante und mitreißende Art moderierte.
Der Konzertbeginn startete etwas anders als gewohnt, als nicht Martin Hartmann, sondern Frank Achatzy, einer der beiden stellvertretenden Orchesterleiter, mit dem ersten Marsch das jeweilige Konzert eröffnete.
Wie es sich bei einem 25-jährigen Jubiläum schickt, marschierte der Jubilar Martin Hartmann in Begleitung des Schellenbaums der "Ahltener Musikanten" ein, wurde vom Publikum mit viel Applaus begrüßt und übernahm dann den Taktstock.
Vor 25 Jahren dirigierte Martin Hartmann in seinem ersten Konzert den Kaiserwalzer von Johann Strauß und natürlich begannen die beiden Jubiläumskonzerte auch mit diesen Klängen.
Mit bekannten Liedern von Ennio Morricone, dem Komponisten von “Spiel mir das Lied vom Tod“, die von Stefan Hebel dirigiert wurden oder einem Medley mit den bekanntesten James Bond Melodien, das Frank Achatzy dirigierte, hatten die "Ahltener Musikanten" wieder einen bunten Strauß mit tollen Melodien zusammengestellt. Natürlich kamen auch die Fans der Egerländer Musik auf ihre Kosten.
Auch solistisch wurde es interessant: Das Schlagzeugregister glänzte mit dem Titel “Trommelfeuer“ und bei dem Titel “Up where we belong“ von Joe Cocker zeigten Inga Claus und Frank Achatzy ihr solistisches Können am Saxophon.
In diesem Jahr gab es drei Gesangstitel, die die Ahltener Musikanten zusammen mit dem Sänger Peer Wagener dem Publikum präsentierten. Mit Titeln wie“ Lemon Tree“, „Tage, wie diese“ oder „Ich war noch niemals in New York“ begeisterten sie das Publikum.
Etwas ganz Neues hatte die "Ahltener Musikanten" außerdem zu bieten: Die Konzertgäste konnten nicht nur die Musik des Orchesters genießen, an den Wänden der Aula waren passend zu den Musiktiteln übergroße Bilder ausgehängt, die die einzelnen Musiktitel darstellten. Natürlich waren die Darsteller auf den Bildern die Musiker/innen selbst. Es war ein gelungener Augenschmaus!
Wie es bei einem Jubiläum nun einmal so üblich ist, gab es natürlich für den Jubilar Martin Hartmann viele liebe Worte und auch so manches Geschenk wie von Friedel Gödecke, einem der treuesten Freunde der "Ahltener Musikanten". Dieser ließ es sich nicht nehmen und überreichte ein handgearbeitetes Präsent für das 25-jährige Jubiläum.
Ein ganz besonderes dieser Art machte Willi Hartmann, der Vater von Martin, seinem Sohn: Die „Brumhilde“ - ein selbst gebauter Kontrabass mit einem ganz speziellen Innenleben, bestehend aus einer zünftigen Brotzeit.
Auch das Orchester machte Martin Hartmann ein spezielles Geschenk. Martin Hartmann ist nicht nur ein begeisterter Musiker, er fährt auch, im wahrsten Sinne des Wortes, auf Eisenbahn ab. Darum wird Martin bei einem Wochenende mit allen Drum und Dran den Ehrenlockführerschein auf einer Dampflock mit Anheizen und natürlich auch Selbstfahren erwerben.
Im Anschluss an das eine Konzert gab es noch eine "After-Show-Party",
bei welcher der Schlagersänger Peer Wagener für die richtige Stimmung sorgte.
Peer Wagener ist bekannt geworden mit seinen eigenen Titeln bei NDR1 Radio Niedersachen und als Radiomoderator mit seiner Sendung „Schlagersterne“ oder „Die lange Nacht der Schlager“ bei Radio Leinehertz 106,5.
Leider machte der Grippevirus auch vor den "Ahltener Musikanten" nicht Halt und so musste zu ihrem Bedauern die musikalische Einlage von "Frank & Frank" mit den "Ahltener Dorfmusikanten" ausfallen.
Trotz alle dem waren es in diesem Jahr zwei rund herum gelungene Konzertabende! Ein ganz besonderer Dank ging an alle Helfer vor und nach dem Konzert unter der Leitung von Jörg Heine sowie Olaf Fanselow und natürlich an das Catering-Team unter der Leitung von Ruth Böhme.