Ahltener Bolzplatz eröffnet

Freude über das Glück der Fußballkinder auf dem Ahltener Bolzplatz hatten bei der Einweihung (von links): Heike Koehler mit den Ortsratsmitgliedern Cord Beinsen, Michael Wolbers, Dirk Holsten und Mike Hoppmann sowie Bürgermeister Klaus Sidortschuk. (Foto: Gabriele Gosewisch)

Freigabe des Bürgermeister, Investition zum Wohl der Bürger

AHLTEN (gg). Zehn Meter breit und zwanzig Meter lang ist der neue Asphalt-Bolzplatz mit Fangzaum am Wiesengrund, der am Mittwoch von Bürgermeister Klaus Sidortschuk und Ortsbürgermeisterin Heike Koehler offiziell freigegeben wurde. Mit gepflasterten Flächen rundum, mit Basketball-Korb und Tischtennisplatte, könnte das Areal östlich des Feuerwehr-Übungsplatzes zum Refugium für Kinder und Jugendliche werden. Einige haben sich vor dem Bau, unter der Regie der städtischen Jugendpflege, mit ihren Ideen an der Planung beteiligt. „Ich hoffe, dass hier ebenso viel gespielt wird, wie auf den neuen Bolzplätzen in der Kernstadt. Dort rollt täglich der Ball“, sagte Klaus Sidortschuk bei der Zusammenkunft vieler Ortsratsmitglieder. Ihren Dank richtete Heike Koehler an die Stadtverwaltung zur Bauausführung, an Tara Esdaile und Sabine Gnörig von der städtischen Jugendpflege und an Jugendtreff-Betreuer Detlef Tietze. Sie freut sich, dass es das neue Freizeitangebot in Ahlten gibt, nachdem die Provisorien auf einfach gemähten Freiflächen rechtlich nicht mehr haltbar waren. Hintergrund ist ein Urteil des Oberlandesgerichts aus dem Jahr 2016, so ihr Hinweis, das die Stadtverwaltung in Bezug auf die Verkehrssicherheit strenger als bisher in die Pflicht nehme: Würde sich ein Freizeit-Kicker auf einer städtischen Fläche verletzten, müsste Schadenersatz geleistet werden. Gezahlt wird daher lieber vorab: Der Bau des Ahltener Bolzplatzes hat 195.000 Euro gekostet. „Man wundert sich heutzutage über die Summen, aber es ist hier auch kein einfacher Untergrund“, so der Hinweis von Klaus Sidortschuk. Heike Koehler bestätigt: „Es ist bekannt, dass der Mergel hier seine Eigenarten mitbringt. Daher war auch allen klar, dass sich die Vernässung im Frühjahr etwas länger hält. Umso schöner ist es nun, dass tatsächlich alles fertig ist.“