Änderungen im Dorfladen

Bürgerschaftliches Projekt in Immensen

Immensen (r/gg). In der Leitung des Dorfladens gibt es eine Veränderung: Die bisherige Marktleiterin Sabine Zastrow hat auf eigenen Wunsch gekündigt. Ihre Funktion übernimmt ab sofort die bisherige stellvertretende Marktleiterin Rabea Martens. Sie arbeitet seit März 2021 im Dorfladen ist bestens mit dem Personal und den Abläufen vertraut. Neue stellvertretende Marktleiterin wird Susanne Wolters. „Wir bedanken uns in aller Form bei Sabine Zastrow für die tolle Zusammenarbeit und wünschen Frau Martens und Frau Wolters viel Erfolg in Ihrer neuen Funktion“, so Steven Grobe (Geschäftsführer Dorfladen Immensen).
Auch im Bereich der Geschäftsführung gibt es Neuigkeiten. Für den aus beruflichen Gründen ausgeschiedenen Bernd Opitz rückten Steven Grobe und Michael Clement als neue Geschäftsführer nach. Sie bilden nun zusammen mit Björn Bähre ein Trio. „Als erste große operative Herausforderung steht eine Sortimentsoffensive auf dem Programm“, sind sich Geschäftsführung und Marktleitung einig. Den sinkenden Kunden- und Umsatzzahlen soll mittels eines passgenaueren Sortiments für die Bedürfnisse und Nachfrage bei den Kunden entgegengewirkt werden. Jede Rückmeldung und jeder Hinweis seien wertvoll und dienten dem Zweck, den Dorfladen noch attraktiver und damit "langfristig überlebensfähig zu halten" - so die Mitteilung des Dorfladen-Beirats. In einem ersten Schritt wird hierzu eine umfangreiche Kundenbefragung zur Ermittlung der Zufriedenheit und der Kundenwünsche vorbereitet und kurzfristig durchgeführt. Die Ergebnisse werden dann in die künftige Sortimentsgestaltung einfließen. Erste Wünsche und Anregungen wurden unter anderem bereits in Punkto Obst und Gemüse, regionale Bio Produkte und glutenfreie Produkte umgesetzt.
Beirat, Geschäftsführung und Marktleitung richten einen eindringlichen Appell an das Dorf:
Der Fortbestand dieses mit viel Engagement, Ehrenamt und Herzblut betriebenen Projektes Dorfladen Immensen hängt einzig und allein vom Einkaufsverhalten und den Rückmeldungen der Kunden ab. Einwohner stimmen täglich erneut mit Ihren Füßen darüber ab, ob sich die Vision eines bürgerschaftlich getragenen Nahversorgers auch weiterhin darstellen lässt."