Abrisshaus ermöglicht drei Lehrter Feuerwehren realistische Alarmübung

Unter anderem die Menschenrettung über Leitern unter schwerem Atemschutz wurde in dem zum Abriss stehenden Bauernhaus geprobt. (Foto: StFfw Le/Daniel Ulrich)

Retter aus Arpke, Immensen und Sievershausen probten auf Bühring Hof

LEHRTE/IMMENSEN (r/kl). Am Mittwochabend um 18.32 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Arpke, Immensen und Sievershausen per Sirene und digitale Meldeempfänger zum Übungsort auf dem Hof Bühring in Immensen alarmiert.
Das Wohnhaus, welches dem Zugführer der Ortsfeuerwehr Immensen Karsten Bühring gehört und wo jedes Jahr der Immenser Weihnachtsmarkt stattfindet, konnte kurzfristig für die realitätsnahe Übung gewonnen werden. Zum Bedauern der Ortswehr (gerade für die Kulisse zum Weihnachtsmarkt) wird das alte Bauernhaus jetzt abgerissen (hat aber nichts mit der Feuerwehrübung zu tun).
Der Schwerpunkt lag in der Menschenrettung. Unter anderem wurden Personen über Steckleitern und durch die Fenster befreit. Junge Anwohner hatten sich bereit erklärt, als vermisste Personen zu fungieren.
Das Haus war komplett verraucht worden und so mussten sich die Atemschutztrupps großen Herausforderungen stellen. Die Gebäudegröße erhöhte den Schwierigkeitsgrad zusätzlich.
Es befanden sich auch noch viele Einrichtungsgegenstände im Gebäude. Auch in dieser Hinsicht konnte ein großer Praxisbezug hergestellt werden.
Die Übungsleiter Meik Zieseniß und Sven Siemon zeigten sich fast zufrieden. Allerdings sind noch Punkte in Nachbesprechungen der jeweiligen Ortsfeuerwehren aufzuarbeiten. Bestimmte Leitungsaspekte sind noch verbesserungswürdig. Zur Aufarbeitung und anschließenden gemeinsamen Ausklang trafen sich die 57 ÜbungsteilnehmerInnnen im Feuerwehrhaus Immensen.