44 Kinder nutzen Angebot

Anleitung zum Bogenschießen beim Kinderkirchen-Tag. (Foto: Privat)

Erfolgreiche Arbeit des Kinderkirchen-Teams

Sievershausen (r/gg). Stationen rund um die St. Martinskirche zum Thema "Was uns stark macht!" waren am Samstagnachmittag voriger Woche unter der Regie des Kinderkirchen-Teams und Pastorin Hanna Dallmeier aufgebaut. 44 Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren nutzten das Angebot und haben gesungen, gespielt und gebastelt. Dabei wurde anhand verschiedener Mitmachaktionen, kleinen Geschichten aus der Bibel und eigenen Erlebnissen aus der vergangenen Corona-Zeit entdeckt. "Dieses Mal gab es keine gemeinsame Anfangsveranstaltung, sondern jeder konnte kommen, wie es am besten passte. Die Kinder mussten sich an der Anmeldestation anmelden, und dann konnten sie von einer Station zur anderen gehen und vieles Neues entdecken und Stempel sammeln, um am Ende eine kleine Belohnung zu bekommen", berichtet Ines Gebhardt aus dem Kinderkirchen-Team zur jetzt veränderten Strukur im Vergleich zu den bewährten Kinderfesten der Vorjahre.
Jetzt konnten die Kinder auf Schatzsuche gehen und Perlen aus dem Sand suchen, wie auch zum Beispiel bei einer Bibelstelle im Matthäus Evangelium. Die gefundenen Perlen konnten die Kinder an der nächsten Station gleich weiterverarbeiten und ein Armband aus Leder basteln, diese Station sollte Verse aus dem Hohelied aufgreifen: „Schön bist du!“ Eine weitere Station hat sich mit der Geschichte von David und Jonathan beschäftigt, bei der die Kinder mit Pfeil und Bogen schießen durften und gezeigt wurde, dass Freundschaft stark macht. Der Barfußpfad bezog sich auf die Dinge, die in letzter Zeit die Kinder zum „Murren“ gebracht haben. Sie konnten durch verschiedene Dinge barfuß laufen und konnten für sich entscheiden, was sie als angenehm oder auch unangenehm empfunden haben.
An einigen Stationen sollten sich die Kinder beim Erkunden auch Gedanken darüber machen, welche Dinge oder Erfahrungen sie aus der Coronazeit als positiv, aber auch negativ mitnehmen. Die negativen Dinge konnten sie auf einen Zettel aufschreiben und sofort zerreißen und wegwerfen, um zu symbolisieren, dass diese in letzter Zeit unangenehm waren. Dank der Helfer, darunter zehn Mitglieder des Kinder-Kirchenteams und fünf Konfirmanden, ist ein großes Programmrealisiert worden, so der Bericht von Ines Gebhardt.