24-Stunden Radrennen am Nürburgring

Die Radsportler des LSV beim Wettkampf "Rad am Ring". (Foto: Astrid Nelke)

Damen-Team der Lehrter SV-Triathleten auf Platz zwei

LEHRTE (r/gg). "Die Grüne Hölle in der Eifel, Hohe Acht, Fuchsröhre, Karussell - was waren das für Worte, die man aus dem Fernsehen kannte", berichtet Astrid Nelke von den LSV-Triathleten im Vorfeld des 24-Stunden-Wettkampfs "Rad am Ring". Mit zwei Wohnmobilen für die Grundversorgung, vielen kleinen Zelten und einem großen Zelt machten 19 Lehrter am Nürgurgring Station, um am Wettkampf teilzunehmen. Es galt, nach dem Prinzip des Staffellaufs, eine Teamwertung zu erzielen. Je Teammitglied war eine Runde mit 26 Kilometer und mit 550 Höhenmeter zu bezwingen, um dann den Zeitmessung-Chip an den nächsten Teamkollegen zu übergeben. Nach dem Start habe sich unvermittelt Euphorie eingestellt. Astrid Nelke berichtet: "Einige unserer Fahrer hatten über Tempo 90 und ein Dauergrinsen im Gesicht." Allerdings sei die Steilstrecke hoch zur Hohen Acht, die letzten 400 Meter mit 18 Prozent Steigung, nur mit mächtig Druck auf den Pedalen zu bewältigen. "Am Schwalbenschwanz vorbei über den Galgenkopf und Döttinger Höhe in Richtung Zielgerade. Das gab schon mal Gänsehaut", so ihre Beschreibung. Es regnete, es wurde dunkel und dazu gab es noch tiefhängende Wolken oder Nebel. Somit wurden die Rundenzeiten langsamer. Das Lehrter 7er-Frauenteam hat sich über Nacht auf Platz zwei vorgearbeitet. Da war der Ehrgeiz entbrannt, und auch der Regen machte nichts mehr aus. Es gelang, Platz zwei zu festigen, das Lehrter Frauenteam kam auf das Siegerpodest.