14 Jahre aktiv für die Jugend

Rückblick auf Jugendförderung über viele Jahre: Dennis Steinhoff (links) und Dirk Warneke. (Foto: TSG Ahlten)

Dank an Trainergespann Warneke und Steinhoff

Ahlten (r/gg). Nach fast 14 Jahren Jugendtrainertätigkeit haben die A1-Coaches Dirk Warneke und Dennis Steinhoff zum Saisonende ihren Rücktritt angekündigt, so die Nachricht von TSG-Sprecher Timo Wilke. Er dankt für das Engagement und zeigt den Werdegang auf: "Dass die Leitung seines ersten Trainings im Winter 2007 der Beginn einer fast eineinhalb jahrzehntelangen Erfolgsgeschichte sein wird und er den 2003er Jahrgang durch die gesamte Jugendzeit begleitet und in die Herren verabschiedet, wird Dirk Warneke wohl nicht mal im Ansatz erwartet haben."
Zu seinen Anfängen schreibt Dirk Warneke: „Alles hat damit begonnen, dass mein Sohn Lenn (aktueller Kapitän der U19) damals als Vierjähriger im Verein Fußball spielen wollte. Da es in Anderten keine G-Jugend gab, hat er mit der F-Jugend trainiert. Die meisten anderen Jungs waren älter, und somit kam er nie an den Ball und war tot unglücklich. Da habe ich dann ein paar Jungs, die auch noch jünger waren zur Seite genommen und weil alle zu diesem Zeitpunkt im Kindergarten waren, hat es keine zwei Wochen gedauert, und ich hatte eine Mannschaft zusammen.“ Aus dieser Truppe ging ganz nebenbei auch der spätere Jugendnationalspieler Victor Gorny hervor.
Ein knappes halbes Jahr später kam mit dem damals 16-jährigen Dennis Steinhoff bereits ein motivierter Unterstützer mit an Bord. Seit diesem Zeitpunkt haben Dirk Warneke und Dennis Steinhoff die Mannschaften immer zusammen betreut. Zur Saison 12/13 wechselten beide als unterer E-Jugendjahrgang zur TSG Ahlten. Nach Gründung der JSG Ahlten/Anderten 2014, trat man als unterer D-Jugendjahrgang, dann unter der Flagge beider Vereine an.
Dirk Warnekes und Dennis Steinhoffs 2003er-Jahrgang verstärkt jetzt die Herren-Teams aus Ahlten und Anderten. In zweitgenannter erster Herren wird Dirk Warneke künftig als Co-Trainer tätig sein. Dennis Steinhoff legt eine Trainerpause ein. Zurückblicken können beide auf eine Reihe von Erfolgen: Neben diversen Hallenkreismeisterschaften und Aufstiegen in der Feldsaison (unter anderem Landesligaaufstieg in der B-Jugend) dürften die scheidenden Trainer besonders stolz darauf sein, wie viele selbst ausgebildete Eigengewächse den Weg in die Herrenteams finden oder schon fanden und vor allem, dass diese nicht nur die Kader auffüllen, sondern qualitativ voranbringen.