Gelungene SPD-Programmwerkstatt zum Thema Integration

Über Anspruch und Wirklichkeit von Integration in der Region Hannover diskutierten (v.l.) Klaus Sidortschuk, Silke Gardlo, Dr. Silke Lesemann, Sigrid Leuschner, Mustafa Erkan und Dündar Kelloglu.
  • Über Anspruch und Wirklichkeit von Integration in der Region Hannover diskutierten (v.l.) Klaus Sidortschuk, Silke Gardlo, Dr. Silke Lesemann, Sigrid Leuschner, Mustafa Erkan und Dündar Kelloglu.
  • Foto: SPD UB Hannover
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LEHRTE (r/kl). Fast 50 VertreterInnen aus Vereinen, Verbänden und Organisationen und GenossInnen waren in das Lehrter Restaurant „Zur Rübe“ gekommen, um an der Veranstaltung der Programmwerkstatt des SPD-Unterbezirks Hannover zum Thema „Integration – wie sehen Anspruch und Wirklichkeit in der Region Hannover aus?“ teilzunehmen.
Die integrationspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Silke Lesemann aus Sehnde, hatte gemeinsam mit der stellvertretenden innenpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sigrid Leuschner, die Konzeption der Veranstaltung geplant.
Dr. Silke Lesemann begrüßte die Gäste und TeilnehmerInnen der Podiumsdiskussion zugleich auch als Mitglied des SPD-Unterbezirksvorstands und führte mit einem Kurzreferat zum Thema „Integration beginnt vor Ort“ in die Veranstaltung ein.
Unter der Moderation der Landtagsabgeordneten Sigrid Leuschner stellten die
TeilnehmerInnen der Podiumsdiskussion in kurzen Präsentationen und durch Impulsreferate ihre themenbezogenen Beiträge vor.
Für den Sportverein SV Lehrte 06 berichtete dessen Integrationsbeauftragter Dirk Ewert gemeinsam mit dem Vorsitzenden Uwe Meldau über Beispiele von gelungener
Integrationsarbeit im Jugendbereich. Zur Unterstützung ihres Vortrags zeigten sie einen Film über ihre Jugendarbeit.
Der Bürgermeisterkandidat der SPD in Lehrte, Klaus Sidortschuk, referierte im Anschluss über das Thema „Warum Integration Chefsache sein muss“.
Dündar Kelloglu, Mitglied im Vorstand des Niedersächsischen Flüchtlingsrates und Anwalt, stellte in seinem Referat vor, wie Flüchtlinge in der Region Hannover leben.
Der Jugendbildungsreferent der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie und SPD-Ortsvereinsvorsitzende in Neustadt, Mustafa Erkan, berichtete als junger Mann mit ausländischen Wurzeln über seinen beruflichen und politischen Werdegang. Im Mittelpunkt seines Vortrags standen ausgewählte Beispiele, die Integration fördern können. Im Gegensatz dazu ging Mustafa Erkan auch auf die gesellschaftlichen Hindernisse im Integrationsprozess ein.
Die Regionsabgeordnete und Sprecherin der SPD-Regionsfraktion für die Themenbereiche Integration und Migration, Silke Gardlo, berichtete über die Schwerpunkte der SPD-Regionsfraktion in ihrer Querschnittsarbeitsgruppe und stellte ausgewählte Beispiele der zukünftigen migrationspolitischen Arbeit vor.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion folgte eine rege Diskussion mit den TeilnehmerInnen aus dem Publikum. Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und
Verbänden stellten ergänzend zu den Vorträgen „Best-Practice“-Beispiele aus ihren
Arbeitsbereichen vor.
Unter ihnen waren unter anderen Günther May, der langjährige Vorsitzende des Arbeitskreis zur Zusammenarbeit mit ausländischen Mitbürgern in der Stadt Lehrte; Melanie Walter, Leiterin des Sachgebietes Integration, Politik und Verbände im Büro des hannoverschen Oberbürgermeisters und als Vertreter des Afrikanischen Dachverbands Norddeutschland dessen Vorsitzender Abayomi Bankole und der Pressereferent Dr. Arnaud Lionel Ngassa Djomo.
Zum Abschluss wurden Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Thema „Was macht gelungene Integrationspolitik aus“ durch eine Metaplanabfrage gesammelt. Diese Vorschläge und Anregungen sollen in das entsprechende Kapitel des Regionswahlprogramms der SPD Region Hannover mit einfließen.

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