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Ausbau der Photovoltaik

Vor der Installation von Photovoltaik ist die Netzeinspeisung anzuzeigen.
  • Vor der Installation von Photovoltaik ist die Netzeinspeisung anzuzeigen.
  • Foto: Stadtwerke Lehrte GmbH
  • hochgeladen von Gabriele Gosewisch

Lehrte (r). Die Stadtwerke Lehrte GmbH begrüßt den sprunghaften Anstieg bei dem Ausbau von Photovoltaikanlagen. Damit alle Anlagen möglichst schnell in Betrieb gehen können, gibt es aber ein paar „Spielregeln“ für Anlagenbauer und deren Elektrofachbetriebe.
Steigende Energiepreise, der Krieg in der Ukraine und die Abhängigkeit von Russland, haben zu einer großen Nachfrage nach alternativen Energien geführt. Gerade in der heutigen Zeit wird das Thema Energieeinsparung, Umweltschutz und die Schonung der fossilen Ressourcen immer wichtiger. Es ist in einer schwierigen Zeit ein positiver Nebeneffekt, dass sich viele mit dem Bau einer eigenen Photovoltaikanlage beschäftigen.
Was muss aber der Kunde beachten, wenn er eine Photovoltaikanlage bei sich installieren möchte? Darüber möchten die Stadtwerke Lehrte gerne informieren, um für alle Beteiligten den Antrag möglichst schnell zu bearbeiten und auch die Sicherheit der Photovoltaikanlage zu gewährleisten. Die Installation einer Photovoltaikanlage kann erhebliche Auswirkungen auf das Stromnetz haben. Aus diesem Grund muss der Netzbetreiber vorab wissen, an welchem Punkt eine Photovoltaikanlage geplant ist, welche Leistung die Anlage hat und ob auch beabsichtigt ist einen Batteriespeicher und eventuell eine Ladebox für ein Elektrofahrzeug zu installieren. „Eine Netzverträglichkeitsprüfung muss zwingend vor der Beauftragung und Installation der Photovoltaikanlage erfolgen, wie es durch die allgemein anerkannten Regeln der Technik im Energiewirtschaftsgesetz geregelt ist“, so Björn Rust, Technischer Koordinator der Stadtwerke Lehrte.
„Die meisten Photovoltaikanlagen werden heute zwar nicht mehr als „Volleinspeiser“ ausgelegt, aber auch wenn der produzierte Strom vorrangig selbst verbraucht wird, kann ein Teil immer in das öffentliche Netz eingespeist werden. Wir müssen unser Stromnetz so auslegen, dass gegebenenfalls auch die gesamte Strommenge kurzfristig eingespeist werden kann. Dies stellt uns vor große Herausforderungen. Daher sind wir auf die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Elektrofachbetrieben angewiesen“, so Benedikt Glauner, Leiter Stromnetzbetrieb.
„Sollten Sie eine Photovoltaikanlage, auch eine Balkon- oder steckerfertige Photovoltaikanlage, planen, wenden Sie sich gerne im Vorfeld an die Stadtwerke Lehrte. Wir beraten Sie gerne über den Ablauf der Installationen nach den gesetzlichen Bestimmungen. Hervorzuheben ist hier vor allem, dass die Installation einer PV-Anlage durch einen in unser Installateurverzeichnis eingetragenen Elektroinstallateur vor Beginn des Baus der Anlage bei uns angemeldet wird. Wir prüfen die Unterlagen und führen eine Netzverträglichkeitsprüfung durch. Sobald Sie eine Zusage unsererseits erhalten haben, kann der Bau und die Installation Ihrer Anlage gemäß den Vorschriften des VDE erfolgen. Bitte weisen Sie auch ihre Elektrofachkraft darauf hin. Nichts ist ärgerlicher als eine Anlage auf dem Dach, die nicht oder erst viel später in Betrieb genommen werden kann“, so Christoph Gehrke, Teamleiter Messstellenbetrieb.
Die Errichtung einer Photovoltaikanlage bringt viele Vorteile, beinhaltet aber auch einige Pflichten. Die Anmeldung bei Ihrem Netzbetreiber und das Ausfüllen einiger Formulare oder die Registrierung im Marktstammdatenregister (auch bei steckerfertigen Photovoltaikanlagen, die sogenannten Balkonanlagen bis 600W) machen zunächst aber auch etwas Arbeit. Die Anträge und Informationen finden Sie auch auf der Internetseite www.stadtwerke-lehrte.de. Wenn die Kunden und Installateure alles rechtzeitig bei den Stadtwerken beantragen, wird spätestens bei der nächsten Stromabrechnung viel Freude an der neuen Photovoltaikanlage aufkommen.

Autor:

Gabriele Gosewisch aus Lehrte

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