Unfall auf der A7

Rückstau bis nach Lehrte

REGION (r/gg). In Höhe des Autobahnkreuzes Kirchhorst ist es Mittwochmittag in Fahrtrichtung Hamburg zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Sattelzügen gekommen. Dabei ist ein 43-jähriger Fahrer leicht verletzt worden.
Zuvor hatte es einen Stau gegeben. Wenig später blieb ein Scania-Sattelzug auf dem Hauptfahrstreifen liegen. Nachdem der 53-jährige Fahrer den Lkw vorschriftsmäßig abgesichert hatte, brachte er sich hinter der Leitplanke in Sicherheit. Als sich zwischenzeitlich der Stau aufgelöst hatte, erkannte der 43 Jahre alte Fahrer eines MAN-Sattelzuges die Situation zu spät. Er versuchte noch, nach links auszuweichen, prallte jedoch mit der rechten Fahrzeugfront gegen das linke Heck des liegengebliebenen Lkw. Im weiteren Verlauf schleuderte der Sattelzug des 43-Jährigen vor den Scania-Lkw und kam, mit der Fahrerkabine in Richtung Süden zeigend, auf dem Hauptfahrstreifen zum Stehen. Der 43 Jahre alte Fahrer zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und wurde von einem Krankenwagen in eine Klinik transportiert. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten - unter anderem landete ein Rettungshubschrauber auf der Autobahn - musste die A7 in Richtung Norden bis etwa 13.45 Uhr voll gesperrt werden. Es bildete sich in kurzer Zeit ein mehrere Kilometer langer Stau, auch auf der A2 bis nach Lehrte. Anschließend wurde der Verkehr einspurig an der Unglücksstelle vorbeigeführt. Laut Schätzungen der Beamten beläuft sich der entstandene Sachschaden auf 100.000 Euro.